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Instream-Video-Werbung erhält 27 mal mehr Klicks als Standardbanner

Konsumenten klicken 27 mal häufiger auf bewegte Onlinewerbung als auf gewöhnliche Banner. Dies belegt eine aktuelle Studie von MediaMind.

Auswertung von VAST- und VPAID-Impressions

Für die Untersuchung wurden in der ersten Hälfte dieses Jahres über eine Milliarde weltweit ausgelieferter VAST-Impressions (In-Stream-Video Ad Serving Template) mit einer erzielten Gesamtklickrate von 2,84 Prozent ausgewertet, die damit einen 27,4 mal höheren Wert als Standardbanner und einen zwölf mal höheren Wert als Rich Media aufweisen. Darüber hinaus zeigt die Auswertung von fast zwei Milliarden VPAID-Impressions (Video Player-Ad Interface Definition), dass VPAID zwar eine niedrigere Gesamtklickrate erreicht, demgegenüber jedoch stabile Interaktionsraten.

MediaMind ermittelte für VAST sowie VPAID die Click-Through-Rate (CTR) und sämtliche Werte für das Anschauen eines Videos von Anfang bis zum Ende des Sehvorgangs. Die Interaktionsrate auf dem Ad-Level wurde durch VPAID analysiert.

Online-Video-Werbung bei der Click-Through-Rate, der Interaktionsrate und der Completion Rate effektiver als Rich Media

Anhand der Ergebnisse der Benchmark-Studie zeigt sich, dass Online-Video-Werbung in den drei gemessenen Metriken CTR, Interaktionsrate und Completion Rate effektiver ist als Rich Media. „Die Video-Interaktivität wird für Werbetreibende und Agenturen immer wichtiger. Und diese Studie unterstreicht deutlich, weshalb dies so ist. Als wichtige Säule der IAB Video Suite, ermöglichen VAST und VPAID der Werbewirtschaft greifbare kreative Markenerlebnisse über Video-Botschaften zu kreieren, um ein echtes User-Engagement zu erzielen“, so Seneca Mudd, Director, Industry Services und Leiter des Digital Video Komitees, IAB.

Mit einer zehn Prozent höheren Wahrscheinlichkeit betrachten die Konsumenten eine interaktive Video-Werbung mit beispielsweise einem Spiel oder einem Video bis zum Ende, als ein Rich-Media-Werbung, die ein Video enthält. Fast zehn Prozent der Nutzer interagieren demnach auch mit der Anzeige, während das Video läuft.

„Inzwischen zählt das Video-Format zum Tagesgeschäft vieler werbetreibenden Unternehmen und Agenturen, daher brauchen sie sich nur noch darauf zu konzentrieren, auf welches Endgerät – TV, Online, Mobile – sie ihr Online-Video ausspielen möchten“, so Ricky Liversidge, Chief Marketing Officer, DG. „Diese eindrucksvollen Studien-Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Konsumenten sehr wohl gewillt sind mit einer Marke über Online-Video in Verbindung zu treten.“

Christoph Benning, Managing Director DACH, erklärt: „Diese Entwicklung ist ein weiterer Schritt in Richtung Zusammenwachsen von Online- und TV-Werbung, und in naher Zukunft werden Agenturen und werbetreibende Unternehmen alles über eine Plattform planen, platzieren und analysieren können.“

Weitere Informationen erhalten Sie bei MediaMind. Die Ergebnisse der Studie können Sie hier herunterladen.
 

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