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Internationale BearingPoint-Studie zu Mobile Money: Konsumenten haben den größten Nutzen

Internationale BearingPoint-Studie im Auftrag der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung untersucht Vorteile und Herausforderungen von Mobile Money

Geld, Reichtum, Lohn, Gehalt, Euro
[Bild: Markus Hein / pixelio.de]

Die Management- und Technologieberatung BearingPoint (www.bearingpoint.de) hat die Ergebnisse ihrer Mobile Money Studie für die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) veröffentlicht. Die Studie untersucht die Vorteile und Herausforderungen des Mobile Money Einsatzes in allen 29, größtenteils osteuropäischen, Ländern der EBWE. Mobile Money umfasst dabei die Bereiche mobiles Banking, mobiler Geldtransfer sowie mobiler Zahlungsverkehr.

Laut Studienergebnissen ziehen Konsumenten den größten Nutzen aus dem Wachstum von Mobile Money. Gründe hierfür sind die finanzielle Eingliederung, eine erhöhte sozio-ökonomische Entwicklung und eine verbesserte Sicherheit von Geld-Transaktionen. Unternehmen hingegen werden von einer Reduzierung der Betriebskosten, einer erhöhten Marktdurchdringung und einer stärkeren Kundenbindung profitieren. Für die öffentliche Verwaltung bedeutet der Schritt zu Mobile Money weniger Schattenwirtschaft und mehr Steuereinnahmen.

Marktwachstum in EBWE-Region ist Chance für deutsche Finanzdienstleister

Für deutsche Banken und Finanzinstitute besteht in den EBWE-Ländern ein sehr großes Wachstumspotenzial. Zum einen können sie mithilfe von Mobile Money Konsumenten und Kleinunternehmer auch in entlegenen Regionen erreichen, die bisher von klassischen Banking-Produkten nicht abgedeckt werden konnten. Zum anderen gibt es auch in den Heimatmärkten, zum Beispiel aufgrund von Migrationsarbeit, große Kundengruppen, die auf sichere Geldtransfers in die Länder der EBWE-Region angewiesen sind.

Technische Infrastruktur bleibt Herausforderung

Dennoch sind einige Hindernisse zu überwinden. Eine durchgängige mobile Netzabdeckung und der Zugang zu intelligenten Geräten sind unerlässlich, um Mobile Money Plattformen zu betreiben. Zudem benötigen die Märkte ein fortschrittliches Regulierungssystem, um die Entwicklung dieser neuartigen Zahlungsstrukturen zu fördern.

Christian Bruck, Partner bei BearingPoint im Bereich Financial Services: „Es gibt umfangreiche Möglichkeiten für Mobile Money Akteure in der EBWE-Region, auch wenn nicht jeder mit der gleichen Geschwindigkeit und mit dem gleichen Fokus arbeitet.”

Andreas Rindler, Senior Manager bei BearingPoint im Bereich Financial Services: „Die meisten Voraussetzungen für Mobile Money sind geschaffen. Nun sind maßgeschneiderte Vorschläge erforderlich, um Märkte mit unterschiedlichem Reifegrad zu entwickeln und gleichzeitig die Interoperabilität aufrecht zu erhalten.“

Die BearingPoint-Studie steht hier zum Download bereit: http://www.ebrd.com/downloads/news/mobilemoneyf.pdf

Eine weitere Case Study zum Thema Mobile Money finden Sie hier: www.bearingpoint.com/en-uk/7-7093/fuelling-barclaycards-growth-through-digital-by-default

(BearingPoint 2013)

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Marc Brümmer

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