Panorama

Interview mit Dr. Dr. Gert Mittring – Diplominformatiker

Welche Bedeutung haben die Bereiche MINT (Mathematik, Naturwissenschaften und Technik) aus Ihrem Erfahrungsbereich in unserer Gesellschaft?

Ein hoher wissenschaftlicher Standard auf diesen Gebieten regt die Wirtschaft an und sichert bzw. schafft Arbeitsplätze. In Folge steigt die Lebensqualität der Menschen. Außerdem kann Deutschland durch exzellente Leistungen auf den MINT-Gebieten Voraussetzungen für eine lebenswert Zukunft ohne Hunger, Armut und Kriege schaffen.

 

Im Zusammenhang mit MINT gibt es  immer noch Trugschlüsse in Köpfen der Menschen: MINT-Köpfe sind keine „Dichter und Denker“. MINT-Themen sind fern von den Menschen und furchteinflößend. MINT-Tätigkeiten sind zweitklassig und perspektivlos. MINT-Berufe sind nichts für Frauen. MINT-Aufgaben sind nichts für kreative Köpfe. Wie können wir ein Umdenken aus Ihrer Sicht erreichen?

Solche Klischees gibt es und sie sind durch Information und Aufklärung zu entkräften. MINT-Helfer und MINT-Botschafter sind gefragt, mit ihrer Arbeit als Vorbilder voranzugehen. Begleitet werden müssen deren Bemühungen durch eine entsprechende Bildungspolitik und durch hervorragend ausgebildete, motivierte, kreative Erzieher und Lehrkräfte.

 

Wie schafft man es, mehr junge Menschen für mathematisch – naturwissenschaftlich – technische Berufe zu begeistern?

Eine Möglichkeit ist die, ihnen die Chance zum Ausprobieren zu bieten. Dazu gibt es z.B. die KIT-Clubs.  Des weiteren können Wettbewerbe und Projektarbeiten die Neugier und die Experimentierlust der Kinder und Jugendlichen anregen. Auch dazu gibt es Initiativen, die man unterstützen  oder mit denen man zusammenarbeiten könnte. Auch hier können MINT-Helfer und MINT-Botschafter mit ihrem Engagement Vorbilder sein.

 

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Dr. Dr. Gert Mittring, Diplominformatiker, promovierter (Heil-)Pädagoge und promovierter Psychologe, freier  Wissenschaftler mit den Schwerpunkten Begabungsforschung, Testtheorie und Förderung mathematischer Begabungen. Mehrfacher Weltmeister im Kopfrechnen, Großmeister im Kopfrechnen und Mathe-Botschafter der Bundesregierung im Jahr der Mathematik 2008.

 

Bücher: Was geht in uns vor, wenn wir rechnen? Tectum Verlag 2006 und gemeinsam mit Dr. Ida Fleiß:  Zahlenmärchen, Wagner Verlag 2007

 

Welche Bedeutung haben die Bereiche MINT (Mathematik, Naturwissenschaften und Technik) aus Ihrem Erfahrungsbereich in unserer Gesellschaft?

Ein hoher wissenschaftlicher Standard auf diesen Gebieten regt die Wirtschaft an und sichert bzw. schafft Arbeitsplätze. In Folge steigt die Lebensqualität der Menschen. Außerdem kann Deutschland durch exzellente Leistungen auf den MINT-Gebieten Voraussetzungen für eine lebenswert Zukunft ohne Hunger, Armut und Kriege schaffen.

 

Im Zusammenhang mit MINT gibt es  immer noch Trugschlüsse in Köpfen der Menschen: MINT-Köpfe sind keine „Dichter und Denker“. MINT-Themen sind fern von den Menschen und furchteinflößend. MINT-Tätigkeiten sind zweitklassig und perspektivlos. MINT-Berufe sind nichts für Frauen. MINT-Aufgaben sind nichts für kreative Köpfe. Wie können wir ein Umdenken aus Ihrer Sicht erreichen?

Solche Klischees gibt es und sie sind durch Information und Aufklärung zu entkräften. MINT-Helfer und MINT-Botschafter sind gefragt, mit ihrer Arbeit als Vorbilder voranzugehen. Begleitet werden müssen deren Bemühungen durch eine entsprechende Bildungspolitik und durch hervorragend ausgebildete, motivierte, kreative Erzieher und Lehrkräfte.

 

Wie schafft man es, mehr junge Menschen für mathematisch – naturwissenschaftlich – technische Berufe zu begeistern?

Eine Möglichkeit ist die, ihnen die Chance zum Ausprobieren zu bieten. Dazu gibt es z.B. die KIT-Clubs.  Des weiteren können Wettbewerbe und Projektarbeiten die Neugier und die Experimentierlust der Kinder und Jugendlichen anregen. Auch dazu gibt es Initiativen, die man unterstützen  oder mit denen man zusammenarbeiten könnte. Auch hier können MINT-Helfer und MINT-Botschafter mit ihrem Engagement Vorbilder sein.

 

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Dr. Dr. Gert Mittring, Diplominformatiker, promovierter (Heil-)Pädagoge und promovierter Psychologe, freier  Wissenschaftler mit den Schwerpunkten Begabungsforschung, Testtheorie und Förderung mathematischer Begabungen. Mehrfacher Weltmeister im Kopfrechnen, Großmeister im Kopfrechnen und Mathe-Botschafter der Bundesregierung im Jahr der Mathematik 2008.

 

Bücher: Was geht in uns vor, wenn wir rechnen? Tectum Verlag 2006 und gemeinsam mit Dr. Ida Fleiß:  Zahlenmärchen, Wagner Verlag 2007

 

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