Panorama

Interview mit Dr. Gerhard F. Braun, Vizepräsident der BDA

Herr Dr. Braun, Sie sind geschäftsführender Gesellschafter der KOB Karl Otto Braun KG. Was produziert KOB?

KOB ist der weltweit größte Hersteller elastischer Spezialtextilien für die Medizin sowie Marktführer für die Entwicklung und Herstellung von Inlinersystemen zur grabenlosen Sanierung von Abwasserkanälen. Für letzteres sind wir mit dem Innovationspreis des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet worden.

 

Welchen Stellenwert haben Innovationen in Ihrem Unternehmen?

Die Kundenwünsche und Anforderungen des Marktes ändern sich kontinuierlich – hierauf müssen wir reagieren. Wir erkennen Verbraucherwünsche und entwickeln Lösungen, von denen Endverbraucher und Industriekunden profitieren. Dadurch erschließen wir neue Märkte. Bei KOB arbeiten in den Abteilungen Entwicklung und Verfahrenstechnik zahlreiche Spezialisten ausschließlich an der Neuentwicklung und kontinuierlichen Optimierung unserer Produkte, Abläufe und Methoden. Neues entwickeln bedeutet: Die Zukunft zusammen mit unseren Kunden aktiv zu gestalten. Dafür brauchen wir hervorragende Mitarbeiter mit Kreativität und neuen Ideen, aber auch der Fähigkeit diese umzusetzen. Bezogen auf den MINT-Bereich sind dies Mitarbeiter mit Qualifikationen in den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen oder Textiltechnik.

 

Sie haben Betriebswirtschaft studiert, aber engagieren sich als MINT-Botschafter. Wie passt das zusammen?

Das passt hervorragend zusammen! Ich bin überzeugter MINT-Botschafter, weil ich in meinem Unternehmen jeden Tag erlebe, wie wichtig MINT-Kenntnisse als Grundlage für Innovationen und neue Produkte sind. MINT ist im dynamischen Wettbewerb der Unternehmen der Treiber für wissenschaftlichen und technischen Fortschritt. MINT ist die Grundlage für neue Werkstoffe, verbesserte Produktionsverfahren und innovative Produkte. MINT ist schließlich auch die Basis für unseren Wohlstand in Deutschland und für unsere Spitzenposition als Exportland Nummer 1. Nur eine ausreichende Zahl von jungen Menschen mit MINT-Qualifikation sichert diesen Wohlstand. Diese Bedeutung von MINT und den Spaß und die Begeisterung für MINT möchte ich Schülern, Schülerinnen und Studierenden näher bringen.

 

Wie schätzen Sie als Vizepräsident der BDA und als Präsident der Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz den MINT-Fachkräftebedarf vor dem Hintergrund der momentanen schwierigen wirtschaftlichen Situation ein?

Deutschland kämpft derzeit mit größeren wirtschaftlichen Schwierigkeiten, als dies noch vor einiger Zeit absehbar war. Trotzdem kann keine Entwarnung im Hinblick auf den Fachkräftemangel gegeben werden. Der Fachkräfteengpass in Deutschland ist kein konjunkturelles, sondern größtenteils ein strukturelles Problem. Nicht zuletzt wegen des in vielen Branchen fortschreitenden Trends zu höheren Anforderungen ist die Arbeitsmarktsituation von Akademikern auch bei steigender Arbeitslosigkeit vergleichsweise gut, während im Abschwung insbesondere die Arbeitslosigkeit weniger Qualifizierter steigt. Wir alle wissen nicht, was in den kommenden Monaten auf dem Arbeitsmarkt geschehen wird. Sicher aber ist, dass auf jeden Abschwung ein Aufschwung folgt. Der Bedarf an MINT-Fachkräften wird erneut stark ansteigen und vermutlich höher sein als im Rekordjahr 2008. Unternehmen, die jetzt die richtigen Personalentscheidungen treffen und ihre Mitarbeiter weiterqualifizieren, werden gestärkt aus der Krise hervorgehen.

 

 

Herr Dr. Braun, Sie sind geschäftsführender Gesellschafter der KOB Karl Otto Braun KG. Was produziert KOB?

KOB ist der weltweit größte Hersteller elastischer Spezialtextilien für die Medizin sowie Marktführer für die Entwicklung und Herstellung von Inlinersystemen zur grabenlosen Sanierung von Abwasserkanälen. Für letzteres sind wir mit dem Innovationspreis des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet worden.

 

Welchen Stellenwert haben Innovationen in Ihrem Unternehmen?

Die Kundenwünsche und Anforderungen des Marktes ändern sich kontinuierlich – hierauf müssen wir reagieren. Wir erkennen Verbraucherwünsche und entwickeln Lösungen, von denen Endverbraucher und Industriekunden profitieren. Dadurch erschließen wir neue Märkte. Bei KOB arbeiten in den Abteilungen Entwicklung und Verfahrenstechnik zahlreiche Spezialisten ausschließlich an der Neuentwicklung und kontinuierlichen Optimierung unserer Produkte, Abläufe und Methoden. Neues entwickeln bedeutet: Die Zukunft zusammen mit unseren Kunden aktiv zu gestalten. Dafür brauchen wir hervorragende Mitarbeiter mit Kreativität und neuen Ideen, aber auch der Fähigkeit diese umzusetzen. Bezogen auf den MINT-Bereich sind dies Mitarbeiter mit Qualifikationen in den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen oder Textiltechnik.

 

Sie haben Betriebswirtschaft studiert, aber engagieren sich als MINT-Botschafter. Wie passt das zusammen?

Das passt hervorragend zusammen! Ich bin überzeugter MINT-Botschafter, weil ich in meinem Unternehmen jeden Tag erlebe, wie wichtig MINT-Kenntnisse als Grundlage für Innovationen und neue Produkte sind. MINT ist im dynamischen Wettbewerb der Unternehmen der Treiber für wissenschaftlichen und technischen Fortschritt. MINT ist die Grundlage für neue Werkstoffe, verbesserte Produktionsverfahren und innovative Produkte. MINT ist schließlich auch die Basis für unseren Wohlstand in Deutschland und für unsere Spitzenposition als Exportland Nummer 1. Nur eine ausreichende Zahl von jungen Menschen mit MINT-Qualifikation sichert diesen Wohlstand. Diese Bedeutung von MINT und den Spaß und die Begeisterung für MINT möchte ich Schülern, Schülerinnen und Studierenden näher bringen.

 

Wie schätzen Sie als Vizepräsident der BDA und als Präsident der Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz den MINT-Fachkräftebedarf vor dem Hintergrund der momentanen schwierigen wirtschaftlichen Situation ein?

Deutschland kämpft derzeit mit größeren wirtschaftlichen Schwierigkeiten, als dies noch vor einiger Zeit absehbar war. Trotzdem kann keine Entwarnung im Hinblick auf den Fachkräftemangel gegeben werden. Der Fachkräfteengpass in Deutschland ist kein konjunkturelles, sondern größtenteils ein strukturelles Problem. Nicht zuletzt wegen des in vielen Branchen fortschreitenden Trends zu höheren Anforderungen ist die Arbeitsmarktsituation von Akademikern auch bei steigender Arbeitslosigkeit vergleichsweise gut, während im Abschwung insbesondere die Arbeitslosigkeit weniger Qualifizierter steigt. Wir alle wissen nicht, was in den kommenden Monaten auf dem Arbeitsmarkt geschehen wird. Sicher aber ist, dass auf jeden Abschwung ein Aufschwung folgt. Der Bedarf an MINT-Fachkräften wird erneut stark ansteigen und vermutlich höher sein als im Rekordjahr 2008. Unternehmen, die jetzt die richtigen Personalentscheidungen treffen und ihre Mitarbeiter weiterqualifizieren, werden gestärkt aus der Krise hervorgehen.

 

 

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