Wirtschaft

Investoren erwarten Bedeutungsanstieg bei nachhaltigen Geldanlagen

Die Nachhaltigkeit erfreut sich bei deutschen Großanlegern außerordentlicher Beliebtheit. Bei einer Studie der Union Investment wurden 218 institutionelle Investoren zu ihren Anlagekriterien befragt. Danach investieren zwei Drittel aller Großanleger in nachhaltige Geldanlagen. Nur 36% interessierten sich nicht dafür. Besonders Stiftungen und Großunternehmen sind an dem Thema sehr interessiert. Für die Investoren lagen bei ihren Entscheidungen ökonomische Kriterien im Vordergrund, gefolgt von ökologischen, sozialen und ethischen Gründen. Nachhaltige Investitionen sollen vor allem das Image der Investoren verbessern. „Es geht hierbei vor allem um Reputation. Reine Marketingzwecke sollen aber nicht im Vordergrund stehen, dies würde unangenehm auffallen", unterstreicht Hubertus Bardt, Ökonom am Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Über die Hälfte der Befragten gaben eine große Nachfrage von Kunden, Versicherten oder Mitgliedern als Grund für nachhaltige Investitionsstrategien an. Einer hohen Rendite wurde nicht so viel Priorität zugesprochen. Bei einem sind sich die Befragten jedoch einig: Nachhaltige Investitionen werden in den nächsten Jahren stark an Bedeutung gewinnen.
 

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