Energie & Umwelt

Investoren in Erneuerbare dringend gesucht: Renditen bis 20% möglich

In Anbetracht der derzeitigen volatilen Finanzmärkte und Unsicherheiten bei Staatsanleihen gewinnen nachhaltige Investitionen mit sicheren Renditen immer mehr an Bedeutung. Trotz der staatlich geregelten Einspeisevergütungen und damit der Sicherheit für Investitionen in Erneuerbare Energien werden hier Investitionen immer noch händeringend gesucht. „Die strategischen Investoren, wie Stadtwerke oder Energiekonzerne, werden den Finanzierungsbedarf für erneuerbare Energien nicht alleine stemmen können“, urteilt auch Werner Humpert vom Finanzdienstleister Prime Capital. „Die Bereitschaft einzusteigen, ist hoch, aber viele zögern noch.“

Der Investitionsbedarf, um den Anteil der Erneuerbaren auf 35% bis 2020 zu steigern, wird auf rund 14 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Die Renditen sind dabei traumhaft: So erwartet beispielsweise der US-Finanzinvestor Blackstone bei deutschen Offshore-Windprojekten „Private-Equity-ähnliche Renditen“ von 15 bis 20% pro Jahr. Grund ist die über 12 Jahre zugesicherte Einspeisevergütung von 150 Euro pro MWh. 

Allerdings würde aufgrund von teilweise unseriösen Geschäftsmodellen und mit unter nicht haltbaren Renditeversprechen noch viel Unsicherheit unter den Investoren herrschen. Die Versicherungsbranche hat jedoch bereits hierauf reagiert: Die Münchner Rück garantiert beispielsweise die Leistungsversprechen der Hersteller. Fällt die Energieerzeugung unter ein bestimmtes Niveau, zahlt die Münchner Rück die Differenz. Das Garantieversprechen gilt dabei sowohl für die Hersteller, als auch für die Investoren.

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