Wirtschaft

Investorenlegende Buffet steigt bei der Bank of America ein

Während viele Investoren wegen der unsicheren Finanzlage ins Straucheln geraten sind, sieht Warren Buffet, legendärer Investor und einer der reichsten Männer der Erde, seine Chance und schlägt zu. Der 80-jährige Geschäftsmann will fünf Milliarden Euro (3,5 Milliarden Euro) in die schwächelnde Bank of America investieren. Er steigt in das Unternehmen ein, während andere Investoren um ihr Vermögen bangen. Charakteristisch für Buffet, denn er legt sein Geld genau dann an, wenn der Markt am unsichersten zu sein scheint. Und damit hat er Erfolg. Wegen seinem Gespür für risikoreiche aber gleichzeitig rentable Investitionen hat ihn die Finanzwelt das "Orakel von Omaha" getauft. Die Analysten werten den Schritt von Buffet als Hoffnungsschimmer, dass es auf den Finanzmärkten wieder aufwärts gehen wird. Der deutsche DAX und amerikanischer Dow Jones scheinen zuzustimmen und legen vorübergehend an Wert zu. Auch die Aktie der Bank of America schießt in die Höhe. Buffet ist aber kein Wohltäter und lässt sich seine Unterstützung teuer bezahlen. Für eine Investition verlangt er von der Bank 6% Zinsen.

Für die Bank of America kommt die Finanzspritze zu einem guten Zeitpunkt. Das größte Finanzhaus Amerikas war wegen den Nachwirkungen der Immobilienkrise, gekoppelt mit den aktuellen Unsicherheiten am Finanzmakrt in arge finanzielle Schwierigkeiten geraten. Ein Rekordverlust von 9,1 Milliarden Euro im zweiten Quartal diesen Jahres war die Folge des Finanzchaos. Die Bank of America, ähnlich wie viele andere Großbanken, hat harte Sparmaßnahmen angekündigt und wollte noch vor Ende des dritten Quartals 3.500 Angestellte entlassen.

Mehr Informationen zu Warren Buffet und seiner risikoreichen Investition finden sie hier.

 

 

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