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IT: Technische Innovationen – wie Verbraucher Maßstäbe für Unternehmen setzen

Denken wir zurück an die ersten Desktop-PCs, Organizer und Mobiltelefone, so kamen die Innovationen zunächst aus dem professionellen Anwendungsbereich. Erst später wurden sie nach und nach auch in privaten Haushalten eingesetzt, während heutige Trends vielmehr von Beginn an von den privaten Verbrauchern festgelegt werden. Für die Unternehmen birgt das Risiken!

„Consumerization“ – Innovation und Risiko

Nähere Informationen über die Consumerization der Informationstechnologie findet man zuhauf in den Weiten des World Wide Webs. Die IT-Ausstattung und damit auch die Anwendung der selbigen wandeln sich ständig. Zwar werden heutzutage immer noch Desktop-PCs verwendet, doch auf den Schreibtischen liegen darüber hinaus Smartphones und Tablets. Die gehören meist den Angestellten und werden nach der Arbeit auch daheim verwendet. Das wiederum ist eine Entwicklung, die von vielen IT-Fachleuten als Bedrohung für die Unternehmenssicherheit wahrgenommen wird. Der Trend ist allerdings nur logisch und lässt sich schwerlich aufhalten. Deshalb setzen viele Unternehmen auf diffizile, transparente Strukturen, die den Einsatz mobiler Endgeräte und verschiedenster Anwendungen regeln sollen. Auf diese Weise erhofft man sich einerseits mehr Sicherheit und andererseits eine Optimierung der Arbeitsabläufe. In die Entwicklung eines solchen Plans muss allerdings Zeit und Geld investiert werden. Das lohnt sich dann aber auch!

Warum die Technik auf private Konsumenten zugeschnitten wird

Den Tiefpunkt ihrer Geschichte erlebte die Technikausstellung CeBIT vermutlich im Jahre 2009. Die Pavillons waren zwar ein wenig unterbesetzt und generell fielen in diesem Jahr einige Aussteller weg, doch die Besucher kamen dennoch in Strömen – um enttäuscht zu werden. Dort standen sie nämlich vor den fantasielosen Werbeständen der auf Unternehmen ausgerichteten Netzwerkspezialisten, die ihnen Schlüsselbänder und Kugelschreiber nachwarfen. Daraus haben alle Verantwortlichen gelernt und deswegen steht heute der Verbraucher, der auch am meisten Geld in neue Produkte investiert, erneut im Mittelpunkt des Marketings. Und das ist gut so!

Weiterführende Informationen:

BITKOM-Prognose: Deutscher ITK-Markt wächst um 1,4% auf 153 Milliarden Euro
German Social Media Consumer Report: Soziale Netzwerke verändern Konsumverhalten
IT-Trends 2013: Top-Themen und größte Flops des Jahres

Marc Brümmer

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