Wirtschaft

Japan im Kampf gegen Spekulanten und mit 347 Mrd.-Intervention

An den vergangenen sechs Geschäftstagen hat die japanische Notenbank den japanischen Banken insgesamt 347 Milliarden Euro zur kurzfristigen Geldbeschaffung (Liquidität) bereitgestellt. Weiteres Ziel der Notenbank ist auch, einen erneuten Anstieg der japanischen Währung Yen zu verhindern. Die japanische Währung galt schon vor der jüngsten dreifach Katastrophe als stark überbewertet (um bis zu 30%), was die exportorientierte japanische Wirtschaft schwächt. Um Japan bei der Überwindung der schweren Schäden zu helfen, war man politisch über einen günstigeren Wechselkurs übereingekommen – am Dienstagmorgen stieg der Wert der Währung an den Märkten jedoch wieder an. Nun hat die japanische Regierung Spekulanten am Devisenmarkt ungewöhnlich scharf davor gewarnt, seine Währung weiter in die Höhe zu treiben. Die Regierung stehe auch weiterhin bereit zum Handeln und werde hier nötigenfalls erneut mit den internationalen Partnern zusammenarbeiten, erklärte Finanzminister Yoshihiko Noda.
 

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