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Jeder 3. Online-Shop verschenkt Umsatzpotenziale

Das geht aus einer aktuellen Untersuchung von AffiliPRINT, einem Experten für intelligentes, technologiebasiertes Gutschein-Marketing hevor. Den von ihnen erhobenen Daten zufolge verschenken ein Drittel der 100 größten deutschen Online-Shops Umsatzpotenziale aufgrund ihres mangelhaften Checkout-Marketings.

Drei von vier Kunden wünschen sich Gutscheine

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Viele Online-Shop Betreiber verzichten auf Umsatzpotenziale. (Bild: Marc Boberach / pixelio.de)

Immer mehr Deutsche tun es: online Einkaufen. Angaben des Handelsverband Deutschland (HDE) zufolge, beziehen bereits ein Drittel der Verbraucher ihre Waren inzwischen regelmäßig via Internet. Viele Online-Shop Betreiber glauben, dass nach der Warenlieferung der Kauf mit dem Kunden abgeschlossen ist und damit kein Geld mehr zu verdienen ist. Zu unrecht, wie aktuelle Studienergebnisse von AffiliPRINT zeigen. Demnach hätten sich drei von vier Konsumenten (77 Prozent) nach dem Bezahlen Rabatt-Gutscheine gewünscht.

Online-Shops lassen Umsatzpotenziale liegen

Die Mehrheit der deutschen Online-Shops allerdings verzichtet darauf, ihre Checkout-Seiten zu vermarkten und lässt sich bis zu einer Millionen Euro Vermarktungserlöse* pro Jahr und damit beträchtliche Umsatzpotenziale entgehen. Aktuell nutzen gerade einmal 36 der 100 größten deutschen Online-Shops die Chance, mit Checkout-Gutscheinen oder Incentives zusätzlichen Umsatz aus Vermarktungserlösen zu erzielen und lassen somit auch die Gelegenheit ungenutzt, ihre Kunden für den Einkauf zu belohnen und so die Kundenbindung zu stärken.

Checkout-Vermarktung als Mehrwert erkennen

„Wenn der Kunde seinen Einkauf abgeschlossen hat, ist er offen für neue Impulse. Warum ihm also nicht ein attraktives und relevantes Angebot eines Gutscheinpartners machen und damit zusätzlichen Umsatz erzielen?“, argumentiert Carsten Schwecke, geschäftsführender Gesellschafter von AffiliPRINT. „Checkout-Vermarktung ist für Online-Shops absolut unkompliziert und ein Mehrwert in jeder Hinsicht. […]. Es gibt inzwischen lizenzfreie, technische Lösungen, über die der Online-Shop verschiedene Gutscheinangebote automatisiert, aber  individuell nach seinen und den Bedürfnissen seiner Kunden auf seinem Check-Out anzeigen lassen kann.“

Leseproben kommen gut an

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass neben gut ausgesteuerten, also für den Nutzer wirklich relevanten E-Commerce-Gutscheinen, die kostenlose Leseprobe einer regionalen Zeitung gut ankommt“, berichtet Schwecke. Es empfiehlt sich für Online-Händler, neben klassischen E-Commerce-Gutscheinen, kostenlose Leseproben und Zeitschriften-Gutscheine auf ihren Bestellabschluss-Seiten ausspielen lassen.

Vergütet wird der Online-Shop-Betreiber performance-basiert per Cost-per-Order (CPO) oder Cost-per-Lead (CPL). Das bedeutet, nutzt der Kunde einen der eingeblendeten Gutscheine, erhält der Shopbetreiber einen vorab festgelegten Betrag.

(cs)

* Ein Online-Shop, der beispielsweise eine Reichweite von 750.000 auf seinen Transaktionsseiten im Monat generiert, der seinen Checkout optimal vermarktet, kann im Monat zwischen 60.000 Euro und 100.000 Euro mit der Vermarktung dieser Flächen verdienen. Jahreseinnahmen: 720.000 Euro bis 1,2 Mio Euro

Mehr zum Thema Umsatzpotenziale durch effizientes Checkout:

** Interne Analyse der 100 größten deutschen Online-Shops auf Basis des ibusiness-Rankings:
– http://www.ibusiness.de/wrapper.cgi/www.ibusiness.de/files/iBusiness_Poster_Onlineshops_2013.pdf

*** Studie AffiliPRINT GutscheinBarometer 2014:
– www.affiliprint.com/studie2014

Christoph Schroeder

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