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Kaufberatung Festnetztelefon – Darauf müssen Sie achten!

Kaum jemand telefoniert noch in seinem Zuhause mit einem kabelgebundenen Telefon. Schnurlostelefone als Festnetztelefon haben viele Vorteile: sie sind mittlerweile so komfortabel wie ein Smartphone und ermöglichen deutlich mehr Freiheit als ein kabelgebundenes Telefon. Doch die Ausstattungen unterscheiden sich enorm. Was wirklich wichtig ist und auf was ihr beim Kauf achten müsst, erfahrt ihr hier!

Funk schlägt Kabeltelefon

Egal ob im Garten, in der Garage oder auf dem Balkon: Mit einem Schnurlostelefon hat man mehr Bewegungsfreiheit, ohne Gefahr laufen zu müssen, über ein Kabel zu stolpern. Zudem sind die neuen Telefone auch noch extrem leicht und trotzdem handlich. Viele Hersteller bieten inzwischen sogar Geräte mit einer vergleichbaren Ausstattung, die der Kunde von seinem Handy gewohnt ist.

In Deutschland nutzen bereits fast 4,5 Millionen Haushalte ein schnurloses Telefon, während der Anteil der herkömmlichen Festnetztelefone mit 463.000 schwindend gering ist. Die üblicherweise verwendete Sendetechnik der Schnurlostelefone ist Digital Enhanced Cordless, kurz DECT. Dies ist ein internationaler Standard von Schnurlostelefonen für eine digitale Sprachübermittlung. Bereits seit 2009 ist die Verwendung von analoger Sendetechnik in Deutschland verboten. Eine Weiterentwicklung ist die CAT-iq (Cordless Advanced Technology – internet and quality). Durch CAT-iq wird das Telefon internetfähig, was allerdings einen Internetanschluss voraussetzt.

Reichweite, Display und Ausstattung: Das sollte das neue Festnetztelefon bieten!

Ein wichtiges Kaufkriterium ist die Reichweite. Diese beträgt in der Regel im Freien bis zu 300 Meter und im Gebäudeinneren bis 50 Meter. In der Wohnung sind die Beschaffenheit von Decken und Wänden für die Reichweite verantwortlich – so lassen Stahlbetonwände Funkwellen deutlich schlechter passieren als beispielsweise Wände in Leichtbauweise.

Das verwendete Display des künftigen neuen Telefons sollte in der Lage sein, auch Buchstaben darzustellen. Achtet darauf, dass die Menüs mehrzeilig sind, dadurch wird die Bedienung erleichtert. Hochwertige Displays sind mehrfarbig und verfügen über eine hohe Auflösung. Dadurch ist es euch möglich, für Anrufer ein Foto zu hinterlegen. Ruft dieser an, erscheint sein Bild auf dem Display – ähnlich wie bei einem Smartphone.

Um ein Telefon bequem handhaben zu können, müsst ihr auf die Größe und das Gewicht des Mobilteils achten. Einige Festnetztelefone bieten fast die gleiche Ausstattung wie ein Handy. Ob dies wirklich notwendig ist, hängt vom eigenen Telefonverhalten ab. Doch nur die Topmodelle können wirklich mit einem Smartphone mithalten. Mehr Informationen dazu findet ihr in einem Test der besten Festnetztelefone. Ein Telefonbuch mit mindestens 100 Speicherplätzen gehört allerdings zur Mindestausstattung.

Ein weiteres wichtiges Kaufkriterium ist der verwendete Akku und seine Leistung. Preiswerte Telefone besitzen Nickel-Cadmium-Akkus (NiCd). Diese unterliegen dem Memory-Effekt und sind auch noch schwer. Die Nickel-Metallhybrid-Akkus (NiMH) halten deutlich länger und unterliegen kaum dem Memory-Effekt. Am besten sind die sogenannten Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion). Sie sind sehr leicht und gleichzeitig besitzen sie überhaupt keinen Memory-Effekt. Allerdings werden sie relativ selten in Schnurlostelefone verbaut.

Tipp: Achtet beim Kauf darauf, dass die Telefonanlage problemlos um weitere Mobilteile erweiterbar ist!

Oliver Foitzik

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