Energie & Umwelt

KfW-Förderung der Erneuerbaren spart jährlich 740 Mio. Euro ein

Um die Energiewende zu finanzieren, sind enorme Investitionen erforderlich. Oft ist jedoch der Mehrwert von Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft und Natur nicht sofort erkennbar. Eine Pressemitteilung der KfW-Bankengruppe hat nun die positiven Effekte der geförderten KfW-Projekte bei den Erneuerbaren in Worte und Zahlen gefasst: 2010 wurden durch Kredite und Förderungen der Bankengruppe der Bau von Anlagen im Wert von elf Milliarden Euro angestoßen. Das sind 41,5% aller Investitionen in dem Bereich Erneuerbarer Energien zur Strom- und Wärmebereitstellung in der Bundesrepublik. Insgesamt sparen die auf diesem Wege errichteten Anlagen 4,8 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr ein und der Volkswirtschaft bleiben dadurch Umweltschäden in Höhe von 390 Millionen Euro erspart. Des Weiteren erhöht der Ausbau die Energieautarkie Deutschlands. Energieimporte im Wert von 350 Millionen Euro wurden 2010 durch KfW geförderte Investitionen vermieden. Auch der Arbeitsmarkt profitierte von den Erneuerbaren. Rund 52.000 Arbeitsplätze wurden geschaffen, wovon fast drei Viertel in Mittelständischen Unternehmen unter 500 Beschäftigten entstanden sind.

Die Energiewende findet in Deutschland immer mehr Befürworter, die auch bereit sind, sie mit ihren Geldbeuteln zu unterstützen. Die Nachfrage nach Stromanbietern, die 100% Grünen Strom vertreiben, ist im letzten Jahr enorm angestiegen. Es bleibt zu hoffen, dass der immer schwieriger werdende Solarmarkt diese Entwicklung nicht negativ beeinflusst. Zahlreiche Deutsche Vorreiter in der Solarbranche schreiben derzeit Verluste.

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