Deutschland

Kfz-Teile aus dem Netz: Darauf sollten sie achten!

BesserMitfahren.de, Mitfahrzentrale.de, Fahrgemeinschaft.de und so weiter und so fort … bei derart vielen Angeboten, bei jemanden mitzufahren, bedarf es eigentlich keines eigenen Kraftfahrzeuges (Kfz) mehr – eigentlich. Denn das Auto als Statussymbol hat in Deutschland weiterhin seine Daseinsberechtigung. Wer also nicht auf sein „liebstes Kind“ verzichten möchte, kann wenigstens in puncto Reparaturkosten sparen. Etwa, wenn er sich Kfz-Teile aus dem Netz beschafft. Aber Vorsicht, hier gilt es auf einiges zu achten!

Das Auto ist tot, lang lebe das Auto!

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Zumindest bei den Instandhaltungskosten läst sich sparen, wenn man selbst Hand anlegt bzw. Kfz-Teile online bestellt. (Bild: domilo122 / pixelio.de)

So oder so ähnlich könnte man die Zahlen der Automobilindustrie und eine Studie der Nielsen Company zur Sichtweise der Deutschen auf das Thema das eigene Kfz als Statussymbol zusammenfassen. So hat sich die Industrie, mit einem Umsatz von 357 Milliarden Euro und 750.000 Beschäftigten im Jahr 2012*, ihre Rolle als einer der bedeutendsten Wirtschaftszweige in Deutschland erhalten. Den Ergebnissen der just erwähnten Nielsen-Studie zufolge, besitzen 85 Prozent der Deutschen weiterhin mindestens ein eigenes Auto. Gut jeder vierte kann sogar mit zwei Kfz aufwarten und sechs von zehn Deutschen, die gar kein Auto besitzen, hätten auf jeden Fall gerne eines. Ingo Schier, Leiter von Nielsen Deutschland, kommentierte die Ergebnisse wie folgt: „Die Möglichkeit von A nach B zu gelangen, […] , schafft ein Gefühl von Unabhängigkeit und Freiheit.“

Kosten schrecken nicht ab

Die von Nielsen erhobenen Daten sind allein deshalb nicht uninteressant, da der Besitz eines Privat-Kfz mit erheblichen Kosten verbunden ist. Damit sind nicht ausschließlich die von vielen Fahrern assoziierten Spritpreise gemeint (Kosten, die sich durch den Einsatz der richtigen Autofahrer-Apps verhindern lassen). Auch der kilometerabhängige Wertverlust, Steuern, Versicherung und der Instandhaltungsaufwand sind mit hinzuzurechnen. Doch vor allem auf zuletzt genanntes lässt sich Einfluss ausüben. Etwa, indem man Kfz-Teile aus dem Netz bestellt. Dabei gilt es einiges zu beachten.

Worauf sie beim Kfz-Teile-Einkauf achten sollten

Die oberste Regel mag sich nach einer Binsenweisheit anhören, ist aber umso wichtiger. Beim Einkauf gilt es auf Qualität statt den Preis zu achten. Denn wer es umgekehrt macht, zahlt am Ende noch drauf. Beispielsweise, wenn die im Auto verbauten Ersatzteile nicht vom TÜV abgenommen werden. Um das von vorneherein zu vermeiden, sollte auf für den Einkauf von Kfz-Teilen spezialisierten Online-Portalen (z.B. http://www.carmaster.de/) ersichtlich sein, dass diese mit Markenherstellern aus dem Premium-Bereich zusammenarbeiten. Auch das Impressum sowie die hinterlegten Widerrufs- und Bezahlmöglichkeiten sollten leicht zu finden sein.

*Meißner, Heinz-Rudolf: „Die Bedeutung der Automobilindustrie für die deutsche und europäische Wirtschaft“, in: agora42, das philosophische Wirtschaftsmagazin (3|2013), S. 9 – 14

 

Christoph Schroeder

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