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Kfz-Versicherung: Steigende Tarife machen Wechsel durchaus lohnenswert

Schlechte Nachrichten für Autofahrer. Ende 2013 werden die Tarife für die Kfz-Versicherung wieder steigen. Experten raten über einen Wechsel nachzudenken, denn in kaum einen anderen Bereich lassen sich dadurch derart hohe Summen einsparen. Dabei gilt es jedoch einiges zu beachten.

Termine und Fristen

Kfz-Versicherungsvergleich
Die Suche nach dem Toptarif unter den Kfz-Versicherungen kann sich durchaus auszahlen (Bild: Thorben Wengert / pixelio.de).

Den 30. November sollten sich Autofahrer rot im Kalender anstreichen. Denn zu diesem Termin läuft die reguläre Frist zum Wechsel der Kfz-Versicherung ab. Und wie Experten der renommierten Stiftung Warentest betonen: Rechnen und Vergleichen kann sich durchaus lohnen! Die Verbraucherorganisation hat weit über 100 Kfz-Tarife bei mehr als 70 Versicherungen miteinander verglichen.

Das Ergebnis: Wer über einen Kfz-Versicherungswechsel nachdenkt, kann dadurch im Einzelfall bis zu 3.000 Euro sparen. Zur Veranschaulichung zwei Beispiele.

1. Fahranfänger

Gerade Fahranfänger haben es auf dem Versicherungsmarkt nicht leicht, wie der Allgemeine Deutsche Automobil-Club e.V. (ADAC) zu berichten weiß. Denn für Versicherungen sind sie eher unattraktiv, weil sie überdurchschnittlich häufig in Unfälle verwickelt sind. Doch im laufenden Wechselgeschäft bieten viele Kfz-Versicherer als Folge des harten Wettbewerbs auch Fahranfängern günstige Alternativen. So zahlen sie für ihre Haftpflichtversicherung beim teuersten Anbieter 4.153 Euro pro Jahr. Dafür dürfen sie auch andere Fahrer ans Steuer lassen. Beim billigsten Versicherer kostet derselbe Tarif nur 1.426 Euro.

2. Familien

Vor allem Familien sind häufig auf das Auto angewiesen. Auch, um die viel gerühmte Vereinbarkeit von Familie & Beruf zu gewährleisten. Auch für sie bietet ein Wechsel der Kfz-Versicherung hohes Einsparpotenzial. Als Beispiel nennt die Stiftung Warentest eine Haftpflichtversicherung mit Teilkasko-Schutz, bei der auch ein 17-Jähriger beziehungsweise eine 17-Jährige fahren darf. Der teuerste Anbieter verlangt hingegen 1.236 Euro – der günstigste hingegen 255,00 Euro.

Tipp: auf den Vergleichsbetrag kommt es an

Um die Erhöhungen, die Ende diesen Jahres durch die Versicherungen vorgenommen werden, zu entdecken, sollten Autofahrer nach dem sogenannten Vergleichsbetrag suchen. Dieser steht auf der Jahresrechnung – im Kleingedruckten. An diesem können Autofahrer erkennen, wie viel man im Vorjahr gezahlt hätte, wäre man dort schon in der günstigeren Schadenfreiheitsklasse gewesen.

Hat sich der Betrag erhöht, lohnt sich ein Vergleich der Kfz-Versicherung und gegebenen ein Wechsel der Anbieter. So bringt die Suche nach dem Toptarif in kaum einer anderen Versicherungsart so viel wie bei den Kfz-Versicherungen.


Christoph Schroeder

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