Kolumnen

Das Kolumnending: Kim Jong Un erhält Audienz beim Papst

… aus der wöchentlichen Kolumne von ElSchnuppero.

Wie heute ein Sprecher des heiligen Stuhls in Rom bekanntgab, wird der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un demnächst in einer privaten Audienz mit dem Oberhaupt der katholischen Kirche, Benedikt XVI.,  zusammentreffen.

Wie aus nordkoreanischen Kreisen zu erfahren war, ist dies der erste Kontakt zwischen diesen beiden Global Playern. Dieser soll primär darauf zurückzuführen sein, dass beide Systeme mit glaubensähnlichen Elementen ausgestattet sind. Die Unterschiede seien demnach marginal: Während das Oberhaupt des Vatikans der Legende nach auch „Sohn Gottes“ genannt wird, handelt es sich bei Kim Jong Un um den Sohn des Sohnes Gottes*. [spoiler title=“* Sohn Gottes“ open=“0″ style=“1″]*(Gott = Kim Il Sung, Ewiger Präsident Nordkoreas [1912-1994], Gottes Sohn = Kim Jong Il, Sohn Kim Il Sungs [1941-2011], Anmerkung d.R.)[/spoiler]

[pullquote align=“left“]„… die katholische Kirche bereits über ein gutes Grundgerüst an Glaubwürdigkeit verfüge, da schon jungen Ministranten seit Jahrzehnten erfolgreich die Grundbotschaft der katholischen Kirche eindringend eingebläut werde. Nun werde man die bewährten Methoden auch auf Erwachsene auszudehnen versuchen. Dafür werde Nordkorea die nötigen Instrumente liefern.“[/pullquote]Doch nicht nur im verwandtschaftlichen Kontext sieht man im Vatikan und in Nordkorea Schnittmengen für eine zukünftige Zusammenarbeit. Ein Sprecher des heiligen Vaters betonte dabei, dass man sich im Petersdom besonders für die sichere Infrastruktur des asiatischen Landes interessiere. Gemäß dem Motto: „Was in Nordkorea passiert, bleibt in Nordkorea.“ So etwas wünsche man sich auch für den Vatikan, in dem es in der jüngsten Vergangenheit immer wieder zu unschönen Veröffentlichungen durch Agenten Satans kam. Zudem soll der katholischen Kirche dabei geholfen werden, das Glaubensbekenntnis etwas eindringlicher zu gewährleisten. Man zeigte sich nach dem Tode Kim Jong Ils hellauf begeistert von der Hingabe der trauernden nordkoreanischen Bevölkerung und man würde sich wünschen, dass auch die katholischen Schäfchen wieder mit Inbrunst vor den Herren der Kirche erzittern. Ein nordkoreanischer Sprecher nahm den Faden auf und wies darauf hin, dass: „… die katholische Kirche bereits über ein gutes Grundgerüst an Glaubwürdigkeit verfüge, da schon jungen Ministranten seit Jahrzehnten erfolgreich die Grundbotschaft der katholischen Kirche eindringend eingebläut werde. Nun werde man die bewährten Methoden auch auf Erwachsene auszudehnen versuchen. Dafür werde Nordkorea die nötigen Instrumente liefern.

Im Gegenzug möchte aber auch Kom Jong Un von den Ikonen der katholischen Kirche lernen. So soll es bereits mehrere geplante Treffen einer gemeinsamen Arbeitsgruppe geben, die sich mit der zukünftigen Rolle der Frau in der nordkoreanischen Gesellschaft befassen soll. Aber auch die Techniken des Exorzismus sollen Bestandteil eines Austausches sein, da Nordkorea nach eigenen Angaben „… ein Problem mit den südlichen Teufeln…“ habe.

Beide Herrscher sehen dem baldigen Treffen voller Aufregung entgegen, so lies der Papst bei seinem sonntäglichen Joggingausflug verlauten, dass er sich auf die kleine Zusammenkunft unter Gleichgesinnten freue und darauf hoffe, dass man die gemeinsame Runde vielleicht auch bald erweitern könne. Kurz vor dem Ende des Ausfluges fragte der Pontifex noch in die Runde: „Was machen eigentlich George Bush und der Putinbengel momentan?

In diesem Sinne

Gez.: ElSchnuppero

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