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Kleidung fürs Business darf nicht zu sexy sein

"Mit Stil im Business überzeugen – Es zählen keineswegs nur die Fakten" – die Kolumne von Elisabeth Motsch.

Frauen haben es bei der Wahl Ihrer Bürokleidung viel schwerer als Männer. Frauen haben eine große Auswahl an Möglichkeiten. Dadurch gibt es auch mehr Fehlgriffe. Männer wählen zwischen verschiedenen Anzügen und fertig ist das Business-Outfit. Denn wer sich aufreizend kleidet, riskiert Lästereien von Kolleginnen und läuft Gefahr, nicht mehr ernst genommen zu werden. Zwar gefällt es den Männern, aber seriös wirkt es nicht. Doch wie kleidet sich die selbstbewusste Frau, um nicht zu sexy zu wirken, aber auch nicht langweilig oder sogar spießig?

Alles vermeiden, was aufreizend wirkt

Der Ausschnitt darf auf keinen Fall die Brustfalte zeigen, weniger ist mehr. Dass das Make-up dezent und zurückhaltend in den Farben ist, versteht sich von selber. Die Röcke bedecken Ihre Knie und ein Minirock ist ein no go. Aufreizende Kleidung lenkt von Ihrem fachlichen Können ab und stellt Ihre Autorität in Frage.

Der Schmuck bleibt dezent

Weniger ist mehr. Jedes auffallende Schmuckstück wird vermieden. Schmuck soll harmonisch zu Ihrem Outfit passen. Piercings an Lippen und Augenbrauen mögen zwar in manchen Branchen cool wirken, hat aber nichts im Business verloren. Armbänder die ständig gegen den Tisch schlagen, nerven. Ein Anhänger fällt auch nicht ins Dekolleté.

Die Passform macht das Outfit erst perfekt

Zwängen Sie sich nicht in kleinere Kleidergrößen. Denn wenn Kleidung wie eine Leberwurst sitzt, ist das nicht mehr vorteilhaft. Ein zu langer Ärmel, eine zu lange Hose oder ein schlecht sitzender Blazer lässt Sie billig erscheinen. Kaufen Sie Kleidung die sitzt, oder bringen Sie sie zur Änderung.

Gute Qualität zahlt sich aus

Wer seinen Kleiderschrank schlank halten möchte, sollte wenige Stücke haben, die dafür in guter Qualität und leicht zu kombinieren sind. Diese Teile werden Basics  genannt. Hochmodische Teile können schnell aus der Mode kommen und haben im Business nichts verloren. Stoffe, die beim Kauf schon billig aussehen, werden beim Tragen noch mehr verlieren. Machen Sie den Knittertest, damit Sie nicht verknittert und unordentlich wirken. Naturmaterialien sind Polyesterstoffen vorzuziehen, da diese keinen unangenehmen Geruch verbreiten.

Farben bleiben dezent

Ein roter Hosenanzug mag zwar sehr feurig wirken, hat aber im Business nichts verloren und wirkt schnell aggressiv. Wählen Sie gedeckte Farben wie Dunkelblau, Mittelblau, Dunkelgrau, Mittelblau oder auch Dunkelrot und dunkles Petrol. Eine Schwarz-Weiß Kombination wirkt klar und durchsetzungsstark und nur Schwarz sehr unnahbar. Mittlere Farben wie Mittelblau wirken weicher. Schwarz wirkt immer streng. Rosa wirkt großflächig getragen zu feminin und Violett ist eine Farbe die Männer gerne ablehnen – also Hände weg bei Terminen mit dem männlichen Geschlecht.

Ihre Elisabeth Motsch

 

Über die Autorin:

Elisabeth Motsch, Image-Coach, Trainerin und Speaker, ist die Spezialistin für den Erfolgsfaktor Kleidung und Umgangsformen und ist mit Ihrem stilsicheren, selbstbewussten und kompetenten Auftritt zur Marke geworden.

In ihrer Tätigkeit als Referentin und Trainerin verbindet sie sprühende Leidenschaft für Menschen, Mode und Stil mit fachlicher Kompetenz. Mit klar verständlichen Tools und ihrem österreichischen Charme und ihrer motivierenden Art, begeistert sie ihre Teilnehmer in Seminaren und Vorträgen. Sie hilft ihren Kunden ihr Image-Konzept zu entwickeln, um als Person auch optisch zu überzeugen.

Sie ist Impulsgeberin und motiviert in den verschiedensten Branchen Mitarbeiter und Führungspersönlichkeiten sich authentisch und kompetent zu kleiden und aufzutreten. Ihre vielen Kunden in Österreich, Deutschland, Schweiz und Südtirol bestätigen ihre hohe fachliche Kompetenz und ihre Fähigkeit Menschen mit diesen sensiblen Themen zu begeistern.

Weitere Informationen finden Sie auf ihrem AGITANO-Expertenprofil und unter www.motsch.at.

 

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