Panorama

Kölsch nicht nur schal, sondern auch noch überteuert

In Bayern schüttelt man in diesen Tagen (wieder einmal) den Kopf über den Kölschen Gerstensaft: Das obergärige Traditionsbier aus Köln, in Süddeutschland oftmals als „schal“ bezeichnet, soll nun auch noch überteuert gewesen sein. Das Bundeskartellamt hat wegen des Verdachts auf illegale Preisabsprachen fünf Kölsch-Brauereien sowie eine Privatwohnung durchsucht. Ein Sprecher der Kartellbehörde: „Es gibt einen Anfangsverdacht, dass sich die Brauereien bei den Preisen für Kölsch-Bier abgesprochen und vertrauliche Unternehmensdaten ausgetauscht haben.“ Wenn sich der Verdacht erhärtet, drohen den Unternehmen Strafen in der Höhe von bis zu 10% des Jahresumsatzes. Die Wettbewerbshüter haben wie üblich bislang noch keine Namen veröffentlicht, die beiden Traditionsbrauereien Gaffel und Früh haben jedoch die Durchsuchung ihrer Unternehmen bereits bestätigt, die Vorwürfe jedoch zurückgewiesen. (Siehe auch das Kurz-Video in der WDR-Mediathek.)

 

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