Wirtschaft

Kombirente: Zuverdienstgrenze für Rentner soll spürbar erhöht werden

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen plant, die Zuverdienstgrenze für Rentner deutlich anzuheben. Derzeit gilt eine starre Zuverdienstgrenze, wonach Rentner, die vor dem Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand gehen, nur 400 Euro im Monat hinzuverdienen dürfen. Alles, was darüber hinausgeht, wird auf das Altersgeld angerechnet. Nach den aktuellen Plänen zur Kombirente soll es bereits ab dem nächsten Jahr möglich werden, zu der vorzeitigen Altersrente insgesamt soviel hinzu zu verdienen, wie früher durch das Gehalt verdient wurde. Als Referenzwert soll das Jahr mit dem höchstem Gehalt innerhalb der letzten 15 Berufsjahren dienen. Hier war zuvor der Zeitraum von drei Jahren angedacht worden, was aber zu Ungerechtigkeiten führen würde, da das Gehalt am Ende des Berufslebens meist deutlich geringer ausfällt. Die neuen gelockerten Grenzen für den Hinzuverdienst sollen aber laut der „Süddeutschen Zeitung“ nur für Versicherte gelten, die mindestens 63 Jahre alt sind und 35 Versicherungsjahre nachweisen können. Bundesarbeitsministerin von der Leyen rechnet damit, dass bis zum Jahr 2030 rund 1,4 Millionen Rentner von der geplanten Kombirente profitieren werden.
(mb)

 

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