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Kommentierte Bestseller-Liste von Managementbuch.de

Juli 2010

 

Wolfgang Clement, Friedrich Merz: Was jetzt zu tun ist

Herder Verlag

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Da haben sich zwei gefunden. Der ehemalige CDU-Spitzenpolitiker Friedrich Merz und der nicht minder exponierte Wolfgang Clement, ehemalig SPD. Sie rütteln auf, zeigen, was sich in Deutschland und Europa dringend ändern muss. Viele richtige Einsichten, nichts gänzlich neu. Es bleibt ein fader Nachgeschmack, denn die beiden sagten längst Adieu zur Politik. Genau dort aber, wo zählt, was machbar ist, müssten sie zeigen, ob ihr Ratschlag etwas taugt.

 

 

Susanne Schmidt: Markt ohne Moral

Droemer Knaur

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Der Tochter des Altkanzlers Helmut Schmidt ist ein interessanter Blick hinter die Kulissen gelungen. Kein Wunder, arbeitet sie doch seit 30 Jahren in London, da, wo Europas Finanzherz schlägt. Als Investmentbankerin, als Analystin und zuletzt als Finanzjournalistin. Ein interessantes Buch für alle, die das komplexe Finanzsystem besser verstehen wollen. Und eine gute Grundlage zur Beurteilung der derzeitigen finanzpolitischen Maßnahmen.

 

 

Nouriel Roubini, Stephen Mihm: Das Ende der Weltwirtschaft und ihre Zukunft

Campus Verlag

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Der englische Originaltitel dieses Buches ist weniger fatalistisch und trifft zugleich präziser den Inhalt: „Crisis Economics. A Crash Course in the Future of Finance“. Denn tatsächlich geht es dem Wirtschaftsprofessor und ehemaligen Clinton-Berater Nouriel Roubini um die Analyse der Finanzkrise und die Skizzierung einer neuen Finanzarchitektur. Sein Fazit: Weniger Krise heißt mehr Staat. Denn der hält durch klare Regeln den Wettbewerb auf Trab.

 

 

Barbara Nolte, Jan Heidtmann: Die da oben

Suhrkamp Verlag

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Besser „Die da oben“ zu lesen, als über „die da oben“ zu schimpfen. Denn das kleine Suhrkamp-Bändchen hat es in sich. Es enthält ruhige, unaufgeregte Gespräche mit den führenden CEOs Deutschlands. In Zeiten, in denen man das Gespräch schon mit Krawall-Talkshows zu verwechseln beginnt, eine wahre Erholung. Atemberaubend offene Einblicke in das Leben derer, die das Ruder in der Hand haben, bei guter wie bei schlechter Sicht.

 

 

Fredmund Malik: Führen, Leisten, Leben

Campus Verlag

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Unbestreitbar eines der wichtigsten und einflussreichsten Managementbücher der letzten Jahre. Fredmund Malik lehrt Management als Handwerk. Unterscheidet scharf richtige Methoden von falschen.

Und stellt in diesem Buch die wichtigsten Werkzeuge vor. Von der Sitzungsleitung bis zur Leistungsbeurteilung. Doch wichtiger noch als die richtigen Werkzeuge sind diejenigen, die sie benutzen. Ihnen entwirft Malik hier ein professionelles Profil.

 

 

Hans-Christian Riekhof: Die sechs Hebel der Strategieumsetzung

Schäffer-Poeschel Verlag

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Es ist schon mancher Konzern gesunken, während seine Strategen in den Kajüten an der Zukunft feilten. Umso erfreulicher, dass jetzt gar ein Professor „Zu den Sachen!“ ruft. Kurze Papiere, kurze Wege, schnelle Umsetzung. Und wenn es so nicht klappt, dann vielleicht anders. Mit diesem Buch ist das strategische Denken in der neuen, schnellen, vernetzten und volatilen Gegenwart angekommen. Es zeigt, wie aus Strategie am Ende Umsatz wird.

 

 

Kerry Patterson, Joseph Grenny, Ron McMillan, Al Switzler: Heikle Gespräche

Linde Verlag

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Wer glaubt, im falschen Film zu sein, wenn er von anderen unvermittelt in einen Streit verwickelt wird, hat meistens völlig recht. Denn der andere ist zu hoher Wahrscheinlichkeit in einem anderen Film, sprich, einer anderen Wirklichkeit. Wer die zwei evolutionsbiologisch naheliegenden Dinge vermeiden will (abhauen oder draufhauen), tut gut daran, kommunikativ aufzusatteln. Denn auch heikle Gespräche lassen sich mit ein paar Kniffen gut steuern.

 

 

Peter Zulehner: Navigieren im Auge des Taifuns

Linde Verlag

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Führungsbücher gibt es viele. Aber nur wenige wurden von Leuten geschrieben, die wirkliche Führungserfahrung auf dem Buckel haben. „Navigieren im Auge des Taifuns“ macht eine Ausnahme.

Denn Peter Zulehner war lange als Top-Manager und Führungskraft unterwegs. Deshalb ist sein Buch ganz nah dran an den Fragen, die Führungskräfte Tag für Tag umtreiben. Kein Geschwafel, kurze Lesezeit (160 Seiten), viele brauchbare Ratschläge.

 

 

Jens-Uwe Meyer: Das Edison-Prinzip

Campus Verlag

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Kaum ein Mensch dürfte mehr Ideen in die Tat umgesetzt haben, als Thomas Alva Edison. Einzigartig die Geduld, mit der er getüftelt hat. Unglaublich die Hartnäckigkeit, mit der er seine Ideen auf die Beine gestellt hat. Jens Uwe Meyer hat jetzt aus den Methoden des General Electric Gründers ein Prinzip gemacht. Er zeigt, wie Ideen systematisch entwickelt werden können. Leitet an, neue Fragen zu stellen.

Und hilft, neue Antworten zu finden.

 

 

Gay Hendricks: Lebe dein Leben, bevor es andere für dich tun

Droemer Knaur

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Der Psychologe Gay Hendricks hat das Phänomen des "oberen Limits" untersucht, die Grenze, die wir uns selbst setzen. Diese Grenze verhindert, dass wir im besten Sinne über uns hinauswachsen. Das Buch ist eine Anleitung für den Aufbruch in die „Zone der Genialität“. Also dahin, wo das Arbeiten Spaß macht und leicht von der Hand geht. Ein wirkungsvolles Buch für alle, die noch nicht ganz da angekommen sind, wo sie eigentlich hingehören.

 

 

Wolfgang Hanfstein, www.Managementbuch.de
 

 

 

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