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Kommunikation: Nicht versuchen, machen!

Machen statt versuchen, Kommunikation

Kommunikation im Büroalltag ist nicht immer leicht. Manchmal muss man regelrecht aufpassen, was man sagt. Denn nimmt falsche Worte, wie zum Beispiel „Ich versuche es“ in den Mund, kann es schon einmal vorkommen, dass die Macht der Worte unser Image ankratzt. In unserer Themenserie decken wir für Sie auf, welche vermeidbaren Sätze dabei am schädlichsten sind.

In Teil 1 unserer Themenserie Kommunikation: Sätze, die Sie besser vermeiden sollten, haben wir Ihnen den einen oder anderen vermeidbaren Satz ein bisschen näher vorgestellt. Heute werden wir konkreter und zeigen auf, wie Sie klägliche Versuche und Rechtfertigungssätze über Board werfen.

„Das ist unfair“

Anstatt sich zu beklagen, könnten Sie auch versuchen einfach damit umzugehen. Nichts in unserer Welt ist wirklich fair. Wir müssen tagtäglich mit neuen Situationen umgehen, die wir vielleicht so nicht geplant haben oder die sogar gegen unser Gerechtigkeitsempfinden gehen. Je früher Sie damit beginnen sich darauf vorzubereiten, desto besser wird es Ihnen damit gehen und desto leichter können Sie solche vermeidbaren Sätze auslassen.

„Ich bin zu beschäftigt“

Diese einfache Phrase, die vielleicht nur ausdrücken soll, dass ihr Schreibtisch voll mit eigenen Aufgaben ist und Sie aktuell keine Zeit für etwas anderes haben, wirkt leider etwas negativ. Versuchen Sie deshalb vermeidbare Sätze positiver zu formulieren. Sagen Sie, um ihrem Kollegen oder Mitarbeiter das Gefühl zu geben, dass seine Belange für Sie durchaus relevant sind besser: „Lassen Sie uns das doch gegen 3 Uhr etwas genauer besprechen. Würden Sie dazu einfach nochmal später vorbeikommen?“ Sie werden sehen, dass Sie dadurch mehr Verständnis ernten und sich auch ihre Kollegen wohler fühlen werden.

„Ich versuche es“

Dieser Satz vermittelt von Anfang an die Möglichkeit zu scheitern. Nicht unbedingt ein positiver Effekt hinsichtlich Ihrer Bemühungen um eine bessere Kommunikation, oder? Sie signalisieren damit zudem mangelndes Selbstbewusstsein und vielleicht tappen Sie damit sogar in die Falle der selbsterfüllenden Prophezeihung und programmieren Ihr Scheitern bereits vor. Sie haben zwei Möglichkeiten vermeidbare Sätze dieser Art zu umgehen. Entweder, Sie entscheiden, ob sie für die Bearbeitung dieser Aufgabe in der Lage sind oder Sie formulieren positiv: „Ich gebe mein Bestes.“ Ach, und selbst wenn Sie scheitern, ist das nicht der Weltuntergang. Siehe hierzu exemplarisch hier auf AGITANO: Zu Boden gehen… Über das Scheitern und Wiederaufstehen.

Sätze, die man als Führungskraft nicht sagen sollte

Im nächsten Teil unserer Themenserie „Kommunikation: Sätze, die sie besser vermeiden“ beschäftigen wir uns mit Sätzen, die Sie gerade als Führungsperson vermeiden sollte, um Ihre Mitarbeiter nicht zu demotivieren.

Christoph Schroeder

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