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Konkurrenz immer im Blick – so gewährleisten Sie Unternehmenserfolg

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Es gilt so viele Dinge im Blick zu behalten, wenn Sie ein Unternehmen gründen möchten, dass einige Punkte leicht aus dem Fokus geraten. Manche Jungunternehmer denken, dass sie eine genaue Markt- und Konkurrenzanalyse gar nicht brauchen. Die Platzhirsche hat man ja im Kopf, und es reicht sicher, sich auf den eigenen Start zu konzentrieren. Das kann sich als enormer Fehler erweisen: Eine sorgfältige Konkurrenzanalyse kann über Erfolg und Misserfolg des Unternehmens entscheiden.

Am Anfang steht die Marktanalyse

Ehe Sie Ihre Konkurrenz analysieren können, müssen Sie eine Marktanalyse vornehmen. Definieren Sie also genau Ihre Branche und Ihr Produktportfolio, damit Sie die relevanten Märkte und Zielgruppen identifizieren können. Das ist die erste Voraussetzung dafür, dass Sie die Wettbewerber feststellen können. Vielleicht fällt Ihnen in diesem Schritt schon auf, welche Risiken und Potenziale der Markt noch birgt, wo es offensichtlich Nischen gibt, die Sie füllen können, oder in welchem Bereich Sie selbst noch Schwächen ausmerzen müssen, weil die Kunden vor Ort Besseres gewohnt sind.

Informationen über die Konkurrenz sammeln

Es gibt zahlreiche Informationsquellen, aus denen Sie das notwendige Wissen über die Wettbewerber in Ihrem angepeilten Markt beziehen können. Dazu gehören etwa:

  • Branchenverbände,
  • Gelbe Seiten,
  • Statista,
  • Unternehmensregister,
  • Industrie- und Handelskammer (IHK),
  • brancheninterne Auszeichnungen,
  • Fachzeitschriften,
  • Websites der Unternehmen.

So können Sie nicht nur feststellen, wer Ihre Konkurrenten sind, sondern auch, welche von ihnen den Markt bislang beherrschen. Auf diese sollten Sie sich konzentrieren, wenn es sehr viel Konkurrenz gibt.

Natürlich kann es immer sein, dass Ihnen wichtige Informationen entgehen oder dass Sie einen indirekten Konkurrenten gar nicht als solchen identifizieren. Es kann sich daher lohnen, die Markt- und Konkurrenzanalyse in die Hände von Fachleuten wie von meyer-industyrearch.de zu legen. Sie sind darauf spezialisiert, Märkte, Kunden und Konkurrenz im Industriebereich zu analysieren, entweder als einmalige Hilfestellung oder auch als permanente Marktbeobachter. Schließlich ist es mit einer punktuellen Analyse nicht getan – die Märkte verändern sich ständig, und nur, wenn Sie stets auf dem Laufenden sind, können Sie auf neue Entwicklungen auch wirklich schnell genug reagieren.

Selbst positionieren in Reaktion auf Konkurrenz

Ob Sie ein ganz neues Unternehmen gründen oder eine Neupositionierung vornehmen wollen: Sie müssen immer erst herausfinden, was die Konkurrenz zu bieten hat. Jedes Unternehmen hat seine starken und schwachen Seiten. Gerade große, alteingesessene Anbieter können oft günstige Konditionen bieten und haben schon einen treuen Kundenstamm. Finden Sie heraus, mit welchen Angeboten und Marketingstrategien sie ihre Kunden fesseln, wie es um ihre Pünktlichkeit und Verlässlichkeit steht, und überlegen Sie, womit Sie dagegenhalten können. Alleinstellungsmerkmale helfen beim Abwerben – natürlich dürfen auch Ihre Preise nicht zu hoch sein, aber wenn Sie gleichzeitig noch den Kundennutzen erhöhen können, ist das der erste Schritt zum Erfolg.

Ressourcen überprüfen

Starten Sie nicht einfach in einen Markt, ohne sicher zu sein, dass Ihr Unternehmen dort Fuß fassen kann: Das günstigste Grundstück taugt nichts ohne die passende Infrastruktur. Haben die Lieferanten in der Gegend noch Kapazitäten, oder sind sie ganz von der Konkurrenz in Anspruch genommen? Sind die Kunden bereits wunschlos glücklich, oder besteht noch Bedarf an dem, was Sie anbieten können? Informieren Sie sich auch über die Technik, die Ihre Konkurrenten verwenden: Sind sie Ihnen von der Ausstattung her ebenso wie in Forschung und Entwicklung um Längen voraus, werden Sie einen schweren Stand haben.

Markteintrittsbarrieren beeinflussen die Konkurrenz

Sie selbst halten es für eine gute Idee, mit einem bestimmten Produkt oder einer Dienstleistung auf einen speziellen Markt vorzudringen. Liegen Sie damit richtig, sind Sie mit ziemlich großer Sicherheit nicht der Einzige, der diese Idee hat. Von daher müssen Sie nicht nur die bereits bestehende Konkurrenz im Auge behalten, sondern auch abschätzen, wie viele neue Wettbewerber noch dazukommen könnten. Bei der Einschätzung helfen Ihnen die Markteintrittsbarrieren. Sie sind ein zweischneidiges Schwert: Einerseits erschweren Sie Ihnen den Zugang zum Markt, andererseits sorgen sie aber auch dafür, dass mögliche Mitbewerber vom Markteintritt absehen. Zu ihnen zählen etwa:

  • Ressourcenknappheit (Personal, Finanzen),
  • Patente und Urheberrechte,
  • staatliche Bewilligungen und Lizenzen,
  • ökologische Standards,
  • Natur-, Denkmal- und Umweltschutzbestimmungen,
  • hohe Lieferantenpreise,
  • Vertriebsengpässe,
  • zu große Verhandlungsmacht beim Kunden,
  • mögliche Substitute für Ihre Produkte

Stellen Sie sicher, dass Sie für jedes dieser potenziellen Probleme die passende Antwort oder Strategie bereit haben. Behalten Sie auch nach einem erfolgreichen Start immer die Konkurrenz im Blick!

Christoph Schroeder

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