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Kultusministerkonferenz bereits im 2. Jahr Schirmherrin der Auszeichnung »MINT-freundliche Schule«

Berlin, 03.04.2013. Stephan Dorgerloh, Präsident der Kultusministerkonferenz, und
 Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender der BDA/BDI-Initiative »MINT Zukunft schaffen«, ziehen gemeinsam an einem Strang: Die Förderung der Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) ist beiden ein wichtiges Anliegen, um alle schlummernden Potenziale zu wecken und Aufstiegschancen für Jugendliche zu ermöglichen – gleich welcher Herkunft und welchen Geschlechts.mint

Viele Schulen zeigen hier besondere Leistungen. Daher zeichnen bundesweite Partner von »MINT Zukunft schaffen« diese Schulen öffentlichkeitswirksam als »MINT-freundlich« aus. Auch in diesem Jahr begleitet die Kultusministerkonferenz die Auszeichnung weiterhin als Schirmherrin.

Die Kriterien für »MINT-freundlichen Schulen«

Die »MINT-freundlichen Schulen« erfüllen einen einheitlichen Standardkriterienkatalog, der u.a. aus folgenden Kriterien besteht:

  • Die Schule bietet mindestens einen 3er-Fächerkanon in den MINT-Fächern ausdrücklich an. Für die Grundschulen gibt es einen auf die Primarstufe angepassten Bewerbungsbogen.
  • Die Schule verpflichtet sich zur Teilnahme an MINT-Wettbewerben und bindet Eltern in die Informationsveranstaltungen zur MINT-Berufswahl ein.
  • Es wird besonderes Augenmerk darauf gerichtet, gezielt Mädchen für MINT-Fächer zu begeistern.
  • Es gibt eine lokale oder überregionale Vernetzung mit Partnern aus der Wirtschaft (auch Handwerk), um insbesondere verstärkt MINT-Praktika anbieten zu können und außerschulische Lernorte kennen zu lernen.

Die Auszeichnung erhält die Schule für drei Jahre.  Stephan Dorgerloh, Präsident der Kultusministerkonferenz, betont: »Die Kultusministerkonferenz sieht es als ein wichtiges Ziel an, das Interesse an naturwissenschaftlich-technischer Bildung frühzeitig zu wecken. Wir wollen Talent-Potenziale kontinuierlich fördern. Das geht auch über eine reine Sicherung des Fachkräftebedarfes hinaus. Die Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz für die 
›MINT-freundlichen Schulen‹ ist neben anderen Aktivitäten ein bewusstes Signal, diesen Bereich weiter zu stärken.«

»Wir lassen ›MINT-freundlichen Schulen‹ für ihr außerordentliches Engagement hohe Anerkennung und Aufmerksamkeit zukommen«, sagt Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender der Initiative. »Sie sind ein wichtiger Baustein, um langfristig MINT-Knowhow für den Standort Deutschland zu sichern – und damit unseren Wohlstand. 
Die Auszeichnung soll möglichst allen Schulen Ansporn sein, aktives MINT-Engagement zu zeigen.«

Die Auszeichnungen im Jahr 2013 finden ab September in jedem Bundesland statt. Alle Informationen zum Auszeichnungsprozess, das Online-Bewerbungstool und die Termine finden sich im Internet auf www.mintzukunftschaffen.de/schulen.html
Zur Initiative: »MINT Zukunft schaffen« bündelt für alle Initiativen und Aktivitäten der Unternehmen und ihrer Partner, um vermehrt Fachkräfte mit Qualifikationen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu gewinnen. Die Initiative unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel bietet
 den zahlreichen, seit vielen Jahren erfolgreich wirkenden MINT-Einzelinitiativen eine gemeinsame Plattform, um Veränderungen in der MINT-Wahrnehmung in einer
 breiten Öffentlichkeit zu bewirken, junge Menschen nachhaltig für MINT zu begeistern und politischen Forderungen entscheidenden Nachdruck zu verleihen.

(MINT Zukunft schaffen)

Christoph Schroeder

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