Finanzen

Kursüberwachung kann Verluste beim Aktienhandel reduzieren

Die niedrigen Zinsen lassen Anleger nach Alternativen zu den klassischen Geldanlagen suchen. Denn beim derzeitigen EZB-Leitzins von 0,15 Prozent lässt sich mit festverzinslichen Wertpapieren und anderen sicheren Anlagen nicht einmal mehr die Inflation ausgleichen. Aktien erleben deshalb einen Boom: Wer Renditen erzielen will, versucht sein Glück an der Börse. So sind große Gewinne möglich, aber auch Verluste. Welche Voraussetzungen es für Einsteiger gibt, was Sie beachten müssen, wenn Sie mit Aktien spekulieren und wie Ihnen eine Kursüberwachung dabei helfen kann – wir verraten es Ihnen.

Bankdepot ist Voraussetzung

Wer an der Börse spekulieren will, muss ein Bankdepot haben – bei welcher Bank ist egal. Wenn Sie ein Depot haben, können Sie online, telefonisch oder persönlich vor Ort mit Aktien handeln. Damit Sie immer genau wissen, wie es um Ihre Aktien gerade steht, ist eine Kursüberwachung, wie z.B. mit Hilfe von shp-ag.de, hilfreich.

Entwickunlg der Kurse, aktien, börsenkurs, kursüberwachung
Mit Kursüberwachung haben Sie immer im Blick, wie es um Ihr Depot steht. (Bild: Rainer Sturm / pixelio.de)

Kursüberwachung: Gewinne und Verluste immer im Blick

Eine Kursüberwachung überwacht Ihre Depotwerte rund um die Uhr an jedem Börsentag. Sie definiert einen Stopp-Kurs, der sich den Entwicklungen des Depots anpasst. Ist dieser Stopp-Kurs erreicht, verkauft die Software automatisch die Anlage. Damit verringert sich das Risiko großer Verluste und Sie können Ihre Investitionen sichern.

Kursüberwachung gibt es nicht nur für Aktiendepots, sondern auch für Fonds. Prinzipiell funktioniert die Kursüberwachung für Fonds aber genauso wie die für Aktien.

Über Risikoklassen informieren

Auch wenn Aktien generell als risikoreiche Geldanlage eingestuft werden, es gibt Unterschiede. Wertpapiere werden in die Risikoklassen eins bis fünf (fünf ist am riskantesten) eingeteilt. Besonders als Anfänger sollte man nur in die beiden unteren Klassen investieren.

Übung macht den Meister

Um die Abläufe im Aktienhandel kennenzulernen, sollte man vor dem „echten“ Einstieg das Börsengeschehen eine Weile beobachten. Teilweise kann man auch – quasi zur Übung – ohne Geldeinsatz am Aktienhandel teilnehmen.

Wenn Sie dann den Sprung wagen und tatsächlich Aktien kaufen, dann sollten Sie zunächst nur kleine Beträge einsetzen. Keinesfalls das Ersparte für die neue Einbauküche an der Börse investieren! Denn auch wenn derzeit die Kurse steigen: Aktien sind eine risikoreiche Geldanlage, die zwar hohe Gewinne, aber eben auch hohe Verluste produzieren kann. Besonders, wer noch unerfahren ist, muss zu Beginn seiner Karriere auf dem Parkett mit Verlusten rechnen. Nur wenn Sie dann nicht sofort wieder das Geld abziehen müssen, sondern warten können, bis die Kurse wieder steigen, haben Sie eine Chance, die Verluste auszugleichen.

 

Katja Heumader

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.