Regionales

Ländlicher Breitbandausbau in NRW schreitet rasch voran

Im Rahmen der "BreitbandZukunft NRW" Konferenz in Düsseldorf, hat der NRW Landwirtschaftsminister Johannes Remmel die Bedeutung einer möglichst leistungsstarken Internetverbindung unterstrichen: „Ein leistungsfähiger Breitbandzugang ist ein wesentlicher Standort- und Wettbewerbsfaktor und für die Bürgerinnen und Bürger eine Frage von Lebensqualität, von Bildungs- und Erwerbschancen“. Es gäbe jedoch trotz großer Verbesserungen der leistungsstarken Glasfaserverbindungen, immer noch viele ländliche Gemeinden, die noch eine sehr langsame Verbindungen besitzen. Die neue Initiative BreitbandConsulting.NRW, die von der Universität Wuppertal koordiniert wird, soll die Landkreise bei dem Ausbau der Breindbandkapazitäten mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dabei können die Kreise sich Informationen über technische, rechtliche und finanzielle Aspekte bei der Breitbandkonzeption einholen.

Derweil erfreuen sich Fördergelder für den Breitbandausbau großer Beliebtheit. Die im laufenden Jahr auf 7,8 Millionen Euro aufgestockten Fördergelder sind bereits aufgebraucht. Erstmals konnten für 2011 auch Mittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung ländlicher Räume (ELER) für die Breitbandförderung genutzt werden. Dies entspricht einer deutlichen Steigerung im Vergleich zu den Jahren 2010 (4,5 Millionen) und 2009 (1,9 Millionen). Nordrhein-Westfalen befindet sich in Deutschland bei der Breitband Versorgung derzeit im oberen Drittel. 2010 hatten rund 58% der Bevölkerung Zugang zu einer Internetverbindung mit einer Bandbreite über 50 Mbit/s. Damit liegt das Bundesland lediglich hinter den Stadtstaaten (66%-77%) und Baden Württemberg (75%) zurück.

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