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Leader bringen erfolgreich Ideen voran

Was haben Steve Jobs, Martin Luther King und die Wright Brothers gemeinsam? Sie alle waren Leader, sie trugen dazu bei, dass sich Innovationen und neue Ideen verbreiteten und durchsetzten. Die einen im wirtschaftlichen und technischen Bereich, der andere in Gesellschaft und Politik. Doch was unterscheidet diese drei Personen von anderen? Was macht sie zu einem „Leader“?

Wie kommunizieren Sie?

Fragen Sie sich einmal selbst: Wenn Sie eine Präsentation vor Kunden oder Kollegen halten müssen, wie bauen Sie Ihre Präsentation dann auf? Wahrscheinlich beginnen Sie mit Ihrem Produkt, das Sie vorstellen möchten, dem „Was“. Zum Beispiel haben Sie ein Buch über die Pflege von Kundenbeziehungen geschrieben, das Sie natürlich verkaufen möchten. Sie erzählen also Ihrem Publikum, wovon Ihr Buch handelt und was der Inhalt ist, um es neugierig zu machen. Dann kommen Sie zum „Wie“: Beispielsweise erzählen Sie nun, wie gut gegliedert Ihr Buch ist und dass Zusammenfassungen am Ende jedes Kapitels das Lesen einfacher machen und es sogar als Nachschlagewerk nutzbar ist. Und was ist mit dem „Warum“? Warum haben Sie das Buch geschrieben? Klar, um Geld zu verdienen. Das werden Sie aber kaum in Ihrer Präsentation erwähnen. Und wahrscheinlich ist das auch besser so.

Leader, TED, Video
Screenshot aus: Simon Sinek: How great leaders inspire action (© TED / YouTube; Originalvideo unter https://www.youtube.com/watch?v=qp0HIF3SfI4)

Leader kommunizieren anders

Anders als Sie, haben Steve Jobs, Martin Luther King und die Wright Brothers genau andersherum kommuniziert, und das ist es, warum sie Leader geworden sind. Alle drei hatten eine große Idee, einen Traum, einen inneren Antrieb – sie hatten ein „Warum“. Dieses „Warum“ stand am Anfang ihrer Unternehmen bzw. ihrer Bewegung und so kommunizierten sie auch. Ausgangspunkt ihrer Präsentationen ist also immer das „Warum“, dann erst kommen das „Wie“ und das „Was“.

Warum spricht uns ein Leader an?

Nun könnte man einwenden, es sei doch völlig egal, was man zuerst nenne. Ob ich nun zuerst erfahre was ich kaufen soll, oder zuerst warum. Aber das ist falsch. Denn das „Warum“, das die drei Leader so in den Vordergrund stellen, spricht die Gehirnregion an, die sich evolutionsgeschichtlich als erstes entwickelt hat: Das limbische System. Das limbische System ist für unsere Emotionen und unser Verhalten zuständig. Leader schaffen es, diesen primitiven Teil unseres Gehirns anzusprechen. Wir haben also nur ein Gefühl, dass uns dazu bringt, das Civil Rights Movement zu unterstützen oder ein iPhone kaufen zu wollen. Dieses Gefühl können wir rational nicht kontrollieren – und das macht die drei Leader und ihre Ideen so erfolgreich.

 

(Quelle: Simon Sinek: How great leaders inspire action / TED Talks / YouTube)

Katja Heumader

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