Wirtschaft

Letzter Produktionstag für die 60W Glühbirnen

Vom morgigen Donnerstag, den 1. September an dürfen keine Glühbirnen mit einer Leistung von 60-Watt hergestellt und vertrieben werden. Dies regelt die dritte Stufe der Verordnung EG 244/2009, nach der zuvor bereits die 100W und die 75W Glühbirnen verboten wurden. Lediglich die Restbestände in den Läden dürfen noch verkauft werden. Allerdings bleibt, anders als noch beim Produktionsverbot für die 100- und 75-Watt-Birnen, ein Ansturm der Verbraucher auf die letzten Glühbirnen diesmal offenbar aus. Anlässlich des Stichtages hat Stiftung Warentest die Energiesparalternativen getestet. Das Ergebnis: Mit guten Kompaktleuchtstofflampen kann eine dreiköpfige Familie rund 150 Euro jährlich an Stromkosten einsparen. Die höheren Anschaffungskosten amortisieren sich also in kürzester Zeit. Europaweit soll sich der Glühlampenausstieg deutlich bemerkbar machen: Dadurch soll die Leistung von 20 Kraftwerken eingespart werden.

Die EU will den Energieverbrauch um jährlich 1,5 Prozent senken. Nach den Glühlampen wird als nächstes der Stromverbrauch von Haushaltsgeräten angegangen. Bis 2013 müssen die Hersteller die Energieeffizienz ihrer Geräte um 30 Prozent verbessern. Bis 2015 müssen dann energieintensive Geräte wie Staubsauger, Wäschetrockner oder Klimaanlagen noch einmal zehn Prozent weniger Energie verbrauchen und zudem auch leiser werden. Wer dies nicht erreicht, muss mit Produktions- und Verkaufsverboten rechnen.

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