Wirtschaft

Libyschen Rebellen geht das Geld aus – und wollen das von Gaddafi

Die Übergangsregierung der Aufständischen in Libyen hat einen täglichen Finanzbedarf von rund 43 bis 86 Millionen Dollar. Die vorhandenen Mittel würden jedoch nur noch für höchstens vier Wochen reichen. Daher erging nun Seitens der Übergangsregierung insbesondere an Frankreich, Italien und die USA die Anfrage, zwei bis drei Milliarden Dollar zu leihen. Die Summe soll mit international eingefrorenem libyschem Vermögen des Gaddafi-Clans abgesichert werden. Allein in den USA wurden 30 Milliarden Dollar und in Großbritannien 19 Milliarden libysche Staatsgelder eingefroren. Die Aufständischen wollen zudem den Ölexport aus dem von ihnen kontrollierten Landesteil wieder hochzufahren und damit an frisches Geld zu kommen. Die Gelder werden benötigt, um den Kampf fortzusetzen, sowie Nahrung, Medizin und die sozialen Leistungen an die Bevölkerung zu zahlen.
 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.