Wirtschaft

Lösung in US-Schuldenkrise zeichnet sich ab

Im US-Kongress zeichnet sich ein Kompromiss in der derzeitigen US-Schuldenkrise ab. Die USA werden Anfang August ihre bis dato zulässige Schuldenobergrenze von 14,3 Billionen US-Dollar (= 100% des BIP) reißen. Sollten sich die Republikaner und Demokraten in den beiden Kammern des Kongresses, Senat und Repräsentantenhaus, nicht über die Formalitäten einer weiteren Anhebung einigen können, droht die vorläufige Zahlungsunfähigkeit. Eine „Minimallösung“ sieht nun eine stufenweise Anhebung des Schuldenlimits (um 2,5 Billionen Dollar bis 2013) und gleichzeitig ein abgespecktes Sparprogramm vor (1,5 Billionen Dollar in den nächsten zehn Jahren). Das Sparprogramm von Präsident Obama sieht bislang vier Billionen Dollar Einsparungen innerhalb der nächsten zehn Jahre vor. Dies sollte auch mit Steuererhöhungen für Reiche ermöglicht werden, was allerdings von den oppositionellen Republikanern abgelehnt wird. Diese fordern traditionell tiefere Einschnitte bei den Sozialleistungen. Der jetzige Kompromissvorschlag beinhaltet zudem die Gründung einer überparteilichen Kongress-Kommission, die dann bis zum Ende des Jahres einen umfassenden Plan zur Sanierung des Haushalts vorlegen soll.
 

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