Wirtschaft

Lokführer streiken bis Freitag 14:00 Uhr für 2.831 Euro Brutto

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer GDL hat zu einem weiteren Strei,k gegen die privaten Bahnbetreiber aufgerufen. Der Ausstand soll 72 Stunden bis Freitagnachmittag 14.00 Uhr andauern. Gleichzeitig wurden die Bahnunternehmen zu weiteren Verhandlungen aufgefordert. Offenbar haben nun auch alle Unternehmen der Hessischen Landesbahn sowie ein Teil der Unternehmen von Netinera und Benex verhandlungsfähige Angebote über einen flächendeckenden Tarif unterbreitet, so dass diese von den aktuellen Streiks ausgenommen werden. Die GDL fordert einen flächendeckenden Tarifstandard für alle Lokführer auf dem hohen Niveau der Deutschen Bahn (Einstiegsgehalt von 2.341 Euro, Berufserfahrene Lokomotivführer erhalten 2.831 Euro). Der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky: „Die Sturheit der Unternehmen ist nicht zu begreifen und offensichtlich geht es gar nicht mehr um Kompromissfindung und Konfliktbeilegung.“ Aktuell werden folgende Bahnunternehmen bestreikt: AKN Eisenbahn AG, Bayerische Regiobahn GmbH, Berchtesgadener Land Bahn GmbH, Hohenzollerische Landesbahn AG (HzL), Nord-Ostsee-Bahn GmbH (NOB), Ostseeland Verkehr GmbH (OLA), Prignitzer Eisenbahn (Betriebsteil NRW), Veolia Verkehr Regio Ost GmbH und Veolia Verkehr Sachsen-Anhalt GmbH.
 

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