Wirtschaft

Luxemburg wird Mitglied der BIZ und kooperiert stärker in Finanzfragen

Das Großherzogtum Luxemburg hat den Ruf einer herausragenden Finanzmarktexpertise – andere Reden hingegen mit unter auch von einer „Steueroase“ (allerdings hat sich das Großherzogtum im Juni 2010 mit Deutschland zu einem Austausch von Steuerinformationen bereit erklärt). Auf einer außerordentlichen Generalversammlung der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel wurde Luxemburg nun als 57. Mitglied aufgenommen. In der BIZ werden die internationalen Standards für die Finanzwelt ausgehandelt. Sie gilt als normgebende Instanz und als Schaltzentrale für die staatliche Seite der globalisierten Finanzwelt. Dem Beitritt Luxemburgs ist ein über zehnjähriger Verhandlungsprozess vorausgegangen. Das Großherzogtum sieht sich durch die Mitgliedschaft global viel stärker in die Denkprozesse eingebunden, die dann zu den internationalen Standards werden. In dem Wirtschaftslexikon24 heißt es: „Das Kreditinstitut firmiert als Aktiengesellschaft mit Sitz in Basel. Aktionäre der BIZ sind nahezu sämtliche europäische Notenbanken. (…) Die Aufgabe der Bank ist heute auf die Förderung der Zusammenarbeit der Notenbanken, die Schaffung neuer Möglichkeiten für internationale Finanzgeschäfte und die Ausübung von Treuhänder- und Agentenfunktionen der ihr übertragenen Zahlungsgeschäfte ausgerichtet.“

 

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