Wirtschaft

Malaysia kurz vor Erschließung seiner „Seltenen Erden“

Der australische Bergbaukonzern Lynas plant, auf der südostasiatischen Halbinsel Malaysia die raren Hightech-Metalle „Seltene Erden“ abzubauen. In dem letzten Jahrzehnt haben die hohen Umweltverschmutzungen im Zuge des Abbaus dieser Metalle dazu geführt, dass sich der Abbau zu über 90 Prozent auf China konzentrierte. Aufgrund von Ausfuhrbeschränkungen aus dem Reich der Mitte im Laufe des Jahres 2010 und einem steigenden Eigenverbrauch der chinesischen Hightech-Industrie kam es im vergangenen Jahr zunehmend zu Engpässen auf dem internationalen Markt und damit zu rasant steigenden Preisen (Vervierfachung des Preises seit 2001). Daher werden nunmehr weltweit neue Vorkommen erschlossen, alte Minen wieder geöffnet und Alternativen entwickelt. Eine malaysische Kommission soll nun binnen eines Monats die Raffineriesicherheit des australischen Projekts überprüfen. Dabei gilt die Hauptsorge einer möglichen Freisetzung von radioaktivem Material während des Raffinerieprozesses. Lynas kündigte unterdessen die Verwendung modernster Umweltschutzsysteme an.

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