Marketing

Marke richtig positionieren? 3 Punkte für Ihren Erfolg!

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Ein Produkt auf den Markt zu bringen hängt schon lange nicht mehr nur von Innovation ab: Wenn Sie Ihre Zielgruppe nicht erreichen, bleibt selbst die schönste Idee unentdeckt. Damit Ihnen das nicht passiert, stellen wir Ihnen vorab die wichtigsten Fragen: Je detaillierter Ihre Antworten sind, desto geschickter umgehen Sie die Stolpersteine der Entwicklungen auf dem Markt. So können Sie Ihre Marke richtig positionieren, sodass sie auch Ihre Erwartungen erfüllt.

1. Marke richtig positionieren – mit Strategie.

Ein kleiner Schuss vor den Bug vorab: Selbstverständlich ist es wichtig, ins aktive Handeln zu kommen und wirklich loszulegen, sobald die wichtigsten Grundlagen feststehen. Dennoch sollten Sie sich nicht auf Ihr Bauchgefühl allein verlassen, wenn Sie Ihre Marke richtig positionieren möchten: Professionelle Markenentwicklung hängt immer von der Genauigkeit Ihrer Antworten auf strategische Fragen ab. Gehen Sie dabei ruhig vom Groben in die Feinheiten und halten Sie zunächst beispielsweise fest,

  • welches Unternehmen und welche Marke Sie verkörpern.
  • welche Normen und Werte Sie damit vertreten.
  • welche Rolle Sie in dieser Position spielen wollen – unternehmerisch, kulturell und gesellschaftlich.

Die Kundenwahrnehmung einer Marke ist nie vollkommen losgelöst von einem größeren Kontext. Die besten Ergebnisse lassen sich nach wie vor mit strategischem Marketing erzielen, das möglichst alle Aspekte abdeckt – und diese spielen hier maßgebliche Rollen für den Erfolg einer Markenpositionierung.

2. Ziel(gruppe) vor Augen behalten!

Huhn oder Ei: Wenn Sie etwas verkaufen möchten, stellt sich die Frage, wem Sie es verkaufen können. Oftmals werden diese Fragen recht spät beantwortet – und Produkt und Zielgruppe sind nur noch schwer passgenau zu vereinbaren. Daher gilt es, bereits vor der Formulierung Ihres Angebots zu fragen, wer Ihr idealer Kunde ist:

  • Welche Probleme kann Ihr Unternehmen bei welchen Menschen lösen?
  • Welche Kernbedürfnisse müssen angesprochen werden?
  • Wie sehen deren Lebenssituation und Informations- und Entscheidungsverhalten aus?
  • Wie kann Ihr Unternehmen optimal unter diesen Gesichtspunkten auf die erkannten Kernbedürfnisse eingehen?

Die relevantesten Fragen, die Sie beantworten müssen um auch Ihre Marke richtig positionieren zu können, finden Sie beispielsweise im Ansatz der Personas wieder: Indem Sie eine Art Steckbrief Ihrer Zielgruppe verfassen, erleichtern Sie sich selbst die Arbeit und die Kommunikation mit Ihrem Gegenüber ungemein. Ein Tipp in Zitatform am Rande dazu: „Wenn uns die Zielgruppe nicht versteht, dann ist sie nicht unsere Zielgruppe.“

3. Um die Ecke denken: Wie Profis eine Marke richtig positionieren

Auch ein Umdenken bei bislang bewährten Entscheidungen kann sich bisweilen lohnen. Ein Beispiel dafür gibt „die wohl längste Praline der Welt“: Der Schokoriegel Duplo ist bereits seit mehr als 50 Jahren auf dem Markt und wurde kürzlich als beste Wachstumsmarke ausgezeichnet. Das auch mit Fug und Recht, denn keine andere Marke des Index konnte sowohl ihren Marktanteil als auch ihre Markenattraktivität derart steigern. Zwei Faktoren fanden sich hier auf produktive Weise zusammen:

  1. Passgenaue Ansprache der Zielgruppe dank sorgfältig geplanter Marketingkampagne.
  2. Erhöhte Aufmerksamkeit an den Points of Sale.

Das angesprochene Umdenken betrifft bei der Süßigkeit etwa, dass sie nun auch bei bestimmten Discountern erworben werden kann. Damit wurden neue Zielgruppen erschlossen, die bislang ausgeklammert war.

Wie Sie sehen, gibt einige Punkte, die es zu berücksichtigen gilt, wenn Sie Ihre Marke richtig positionieren möchten. Eine generelle Leitlinie besteht darin, den Blick zu heben und auch einmal einen Schritt zurück zu gehen – dann wird das Sichtfeld schon wesentlich klarer.

Beate Greisel

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