Regionales

MBPW 2009: Die besten Gründerteams – High-Tech Gründer an der Spitze











Beim Münchener Business Plan Wettbewerb 2009 setzten sich sechs Teams und Start-ups durch, alle aus den Branchen Maschinenbau und Life Science. In den beiden Kategorien Marathon (mind. 18 Monate bis zum Markteintritt, mehr als 1 Mio. Euro Kapitalbedarf) und Sprinter (Markteintritt innerhalb der nächsten 18 Monate, weniger als 1 Mio. Euro Kapitalbedarf) wurden jeweils drei Sieger prämiert. Diese Ergebnisse spiegeln zwei Trends wider, die den MBPW 2009 insgesamt bestimmten: eine hohe Beteiligung von Ingenieurs-Teams und der Siegeszug der Umwelttechnologien.

Zum großen Finale am 30. Juli wurden der MBPW und sein Netzwerk nach Unterschleißheim eingeladen, von der Innovative Community Unterschleißheim ICU e.V. und ins BallhausForum Munich von Dolce Hotels and Resorts. Rund 280 Gäste folgten der Einladung, um die nominierten Teams, die Sieger und den Abschluss der MBPW-Saison in festlichem Ambiente und mit interessanten Gesprächspartnern zu feiern.

In der Kategorie Sprinter siegte das Team „Nature & Cool“ mit einem innovativen Gebäudeklimatisierungssystem. Die Gründer bezeichnen ihr System als „das weltweit erste, faktisch CO2 neutrale, niedrigenergie-basierte Gebäude-Klimatisierungssystem“. Mit Hilfe von Solarenergie und Geothermie ermöglicht das System, den Schadstoffausstoß und Energiekosten bei der Kühlung zu senken. Das Team hat sich im Rahmen eines durch das Bundeswirtschaftsministerium geförderten Forschungsprojekts "Nullenergieheizhaus" gefunden. Das Nature & Cool System ist bereits auf dem Markt eingeführt, formal soll das Unternehmen bis Herbst gegründet werden. Den zweiten Platz Sprinter machte die „NanoTemper Technologies GmbH“, eine Ausgründung aus der Ludwig-Maximilians-Universität LMU München im Bereich Life Science. Das Team hat ein Verfahren gefunden, um die die Entwicklung von Medikamenten zu beschleunigen, indem die Analyse von kleinsten Molekülen und Messungen direkt im Blutserum vorgenommen werden können. Das drittplatzierte Team „Scheibenintegrierter Sonnenschutz für Hochhäuser – tecshade“ hat wie der erste Sieger ein System, das die Energiekosten für die Kühlung in Großgebäuden senkt. Tecshade bietet eine Sonnenschutzlösung, die bereits in die Fassade integriert werden kann.

Auf Platz eins der Kategorie Marathon steht die „Chromotek GmbH“. Das Team will „neue Maßstäbe in der biomedizinischen Forschung und pharmazeutischen Wirkstoffentwicklung setzen.“ Auf Basis ihrer Chromobody®-Technologie bietet die Chromotek GmbH neuartige Forschungsreagenzien für Untersuchungen in lebenden Zellen an. Die grundlegende Idee ist nach Aussage des Wissenschaftler-Teams aus der LMU eine „Zufalls-Erfindung“ im Labor. Die zweitplatzierte Corrmoran GmbH hat eine online Korrosionsmessung auf der Basis elektrochemischer Verfahren entwickelt. Damit können zum Beispiel Müllverbrennungsanlagen erstmals die Schäden, die bei der Verbrennung an Bauteilen entstehen, vor dem Ausfall der Anlage messen und beheben. Den dritten Platz machte das Team „siqens“, das „die nächste Generation von Brennstoffzellen“ entwickelt. Statt eines Verbrennungs-motors sollen in Zukunft Brennstoffzellen in Verbindung mit der Hybrid-Technologie für mobilen Antrieb sorgen.











Beim Münchener Business Plan Wettbewerb 2009 setzten sich sechs Teams und Start-ups durch, alle aus den Branchen Maschinenbau und Life Science. In den beiden Kategorien Marathon (mind. 18 Monate bis zum Markteintritt, mehr als 1 Mio. Euro Kapitalbedarf) und Sprinter (Markteintritt innerhalb der nächsten 18 Monate, weniger als 1 Mio. Euro Kapitalbedarf) wurden jeweils drei Sieger prämiert. Diese Ergebnisse spiegeln zwei Trends wider, die den MBPW 2009 insgesamt bestimmten: eine hohe Beteiligung von Ingenieurs-Teams und der Siegeszug der Umwelttechnologien.

Zum großen Finale am 30. Juli wurden der MBPW und sein Netzwerk nach Unterschleißheim eingeladen, von der Innovative Community Unterschleißheim ICU e.V. und ins BallhausForum Munich von Dolce Hotels and Resorts. Rund 280 Gäste folgten der Einladung, um die nominierten Teams, die Sieger und den Abschluss der MBPW-Saison in festlichem Ambiente und mit interessanten Gesprächspartnern zu feiern.

In der Kategorie Sprinter siegte das Team „Nature & Cool“ mit einem innovativen Gebäudeklimatisierungssystem. Die Gründer bezeichnen ihr System als „das weltweit erste, faktisch CO2 neutrale, niedrigenergie-basierte Gebäude-Klimatisierungssystem“. Mit Hilfe von Solarenergie und Geothermie ermöglicht das System, den Schadstoffausstoß und Energiekosten bei der Kühlung zu senken. Das Team hat sich im Rahmen eines durch das Bundeswirtschaftsministerium geförderten Forschungsprojekts "Nullenergieheizhaus" gefunden. Das Nature & Cool System ist bereits auf dem Markt eingeführt, formal soll das Unternehmen bis Herbst gegründet werden. Den zweiten Platz Sprinter machte die „NanoTemper Technologies GmbH“, eine Ausgründung aus der Ludwig-Maximilians-Universität LMU München im Bereich Life Science. Das Team hat ein Verfahren gefunden, um die die Entwicklung von Medikamenten zu beschleunigen, indem die Analyse von kleinsten Molekülen und Messungen direkt im Blutserum vorgenommen werden können. Das drittplatzierte Team „Scheibenintegrierter Sonnenschutz für Hochhäuser – tecshade“ hat wie der erste Sieger ein System, das die Energiekosten für die Kühlung in Großgebäuden senkt. Tecshade bietet eine Sonnenschutzlösung, die bereits in die Fassade integriert werden kann.

Auf Platz eins der Kategorie Marathon steht die „Chromotek GmbH“. Das Team will „neue Maßstäbe in der biomedizinischen Forschung und pharmazeutischen Wirkstoffentwicklung setzen.“ Auf Basis ihrer Chromobody®-Technologie bietet die Chromotek GmbH neuartige Forschungsreagenzien für Untersuchungen in lebenden Zellen an. Die grundlegende Idee ist nach Aussage des Wissenschaftler-Teams aus der LMU eine „Zufalls-Erfindung“ im Labor. Die zweitplatzierte Corrmoran GmbH hat eine online Korrosionsmessung auf der Basis elektrochemischer Verfahren entwickelt. Damit können zum Beispiel Müllverbrennungsanlagen erstmals die Schäden, die bei der Verbrennung an Bauteilen entstehen, vor dem Ausfall der Anlage messen und beheben. Den dritten Platz machte das Team „siqens“, das „die nächste Generation von Brennstoffzellen“ entwickelt. Statt eines Verbrennungs-motors sollen in Zukunft Brennstoffzellen in Verbindung mit der Hybrid-Technologie für mobilen Antrieb sorgen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.