Regionales

Mecklenburg-Vorpommern: Frühling erreicht den Arbeitsmarkt

Die Frühjahrsbelebung hat den Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern voll erfasst. "Tourismusunternehmen, Baubetriebe und Dienstleister, aber auch das produzierende Gewerbe stellen ein", sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe am Mittwoch in Schwerin. "Die gute Wirtschaftslage sorgt dafür, dass Mecklenburg-Vorpommern gut über den Winter gekommen ist und auch in diesem Jahr schon im April nicht mehr das Bundesland mit der höchsten Arbeitslosigkeit war."

Im April waren in Mecklenburg-Vorpommern 107.100 Menschen arbeitslos gemeldet, 6.700 weniger als im Vorjahresmonat und 7.800 weniger als im Vormonat. Das entspricht einer Quote von 12,5 Prozent, die niedrigste in einem April seit 20 Jahren.

"Die Zahl der seit Jahresbeginn bei den Arbeitsagenturen gemeldeten Stellen hält sich mit 15.700 stabil auf einem hohen Niveau", sagte Glawe. "Auch die Nachfrage an Nachwuchskräften steigt weiter." Die Bundesagentur verzeichnet in Mecklenburg-Vorpommern gegenwärtig 6.400 Ausbildungsplätze, denen derzeit 3.900 unversorgte Bewerber gegenüber stehen. Allein im Hotel- und Gaststättenbereich sind noch fast 1.500 Lehrstellen frei. "Die Unternehmen müssen mit guten Bedingungen werben, bei der Arbeit wie beim Entgelt."

Die Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse in Mecklenburg-Vorpommern bleibt erfreulich. Mit 517.500 gab es im Februar 6.400 Arbeitsplätze mehr als im Vorjahr. Im Baugewerbe (+2.500), im Gesundheitswesen (+1.800) und bei Handel und Dienstleistungen (+1.500) ist die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Rückläufig bleibt die Zahl der Stellen in der öffentlichen Verwaltung (-2.200) und in der Energie- und Wasserwirtschaft.

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