Medizin

Medizin: Von Social Collaboration profitieren

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Weg von alten Pillen und Tabletten – Die Digitalisierung der Medizin schafft Ordnung (Bild: kaboompics.com)

Aus dem digitalen Mediensektor sind Social Collaborations Tools nicht mehr wegzudenken. Zugriff auf firmenrelevante Daten, ortsungebunden und für jeden Mitarbeiter zugänglich ist dort ein notwendiges Muss für effiziente Team-/Zusammenarbeit. Aber auch andere Branchen profitieren nun immer mehr, von den Vorteilen standortungebundener, digitalisierter Daten, die von allen Mitarbeitern verwendet und erweitert werden können. Besonders im Gesundheitswesen kommen Innovationen der „digitalisierten Medizin“ vermehrt zum Einsatz.

Vorteile der digitalisierten Medizin

Seit mehreren Jahrzehnten findet bei den Salzburger Landeskliniken beispielsweise eine permanente medizinische Dokumentation statt, um die medizinische Qualität, insbesondere in der chirurgischen Abteilung zu sichern. Was dort bisher teilweise über Excel-Listen erledigt wurde, erfolgt nun mit Hilfe der File Maker App. Diese konnte dazu – als flexibles Social Collaboration Tool – genau auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Mediziner angepasst werden.

Die Vorteile der Neuerungen im Medien-Bereich sind bemerkenswert. Die Ärzte können nun deutlich schneller auf relevante Daten zugreifen und die Rate der Dokumentationsfehler durch falsche Übertragungen hat seit der Einführung signifikant abgenommen.

Ein weiteres Plus dieser Lösung ist, dass durch dieses neue System die enge Zusammenarbeit der Ärzte stärker gefördert wird. Besonders der ortsunabhängigen Zugriff auf Patientendaten ist dabei hilfreich. Entsprechend ergeben sich für viele weitere medizinische Fachbereiche durch diese Digitalisierung neue Möglichkeiten. Vor allem die medizinische Diagnostik profitiert von den umfangreichen, gesammelten Daten. Denn Differentialdiagnosen können nun leichter mit anderen Kollegen ausgetauscht und abteilungs- und standortübergreifend diskutiert werden. Das Zweitmeinunsgverfahren konnte so inzwischen relativ einfach fest im Gesundheitswesen verankert werden.

 

Auch Patienten profitieren

Nicht nur intern bringen die technischen Neuerungen der „digitalisierten Medizin“ deutliche Vorteile mit sich. Auch der Patient selbst profitiert dadurch. Die Techniker Krankenkasse berichtet von gelungenen Pilotprojekten, die ein einfaches patientengesteuertes Terminmanagement per Internet in den Praxisalltag integrierten. Dabei stellten Allgemeinmediziner und Fachärzte ihre freien Termine ins Internet. Patienten konnten direkt darauf zugreifen und diese auch gleich buchen. Doch nicht nur diese planungstechnischen Dinge können Patienten vielleicht bald komplett selbst vornehmen, auch direkte medizinische Vorsorgeleistungen können teilweise jetzt schon bequem von zuhause erledigt werden. In Mecklenburg-Vorpommern beispielsweise bestimmen Glaukom-Patienten Augeninnendruck und Blutdruck von zuhause aus. Sie übertragen die Daten in eine elektronische Patientenakte der nahegelegenen Uniklinik. Gibt es dort Auffälligkeiten, warnt das System die Mediziner, die dann eingreifen können.

Zusätzlich haben wir vor kurzen auf AGITANO einige Social Collaboration Tools vorgestellt, lesen Sie dazu: Social-Collaboration – Fünf nützliche Tools näher vorgestellt

Claudia Zesewitz

Ein Kommentar zu “Medizin: Von Social Collaboration profitieren

  1. Vor allem im Medizinbereich sollte allerdings auf eine sichere Cloud-Lösung geachtet werden. In meinem Team wurde kurzzeitig Slack genutzt, allerdings haben wir nach kurzer Zeit auf Stackfield.com gewechselt, da dort die Daten End-to-End verschlüsselt und in Deutschland gespeichert werden. Mit diesem Tool ist auch der Daten- und Nachrichtenaustausch mit externen Mitarbeitern deutlich einfacher!

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