Wirtschaft

Merck mit Verlust in GRC, Rechnungen 2010 gegen Staatsanleihen getauscht

Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck hat eine überraschend gute Quartalsbilanz vorgelegt. Im dritten Quartal legte der Umsatz um 3,8% auf 2,5 Milliarden Euro zu, der Nettogewinn stieg um 7,5% auf 227 Millionen Euro, der operative Gewinn ging hingegen um 8,3% auf 333,3 Millionen Euro zurück. Analysten hatten mit einem schlechteren Ergebnis gerechnet. Damit lässt sich auch der Fauxpas in Griechenland leichter verdauen: Merck hatte 2010 von griechischen Krankenhäusern im Tausch für nicht bezahlte Rechnungen Staatsanleihen erhalten – statt 55,6 Millionen sind diese jetzt aber nur noch 27,4 Millionen Euro wert. Von Seiten Mercks war zu vernehmen, man wolle die Papiere verkaufen…

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