Wirtschaft

Microsoft bietet nur noch 20 statt 47 Mrd. Dollar für Yahoo

Der IT-Gigant Microsoft hatte bereits 2008 vergeblich versucht, den angeschlagenen Internet-Pionier Yahoo zu übernehmen. Nun hat Microsoft zusammen mit den Beteiligungsgesellschaften Silver Lake Partners und Canada Pension Plan Investment Board ein neues Angebot vorbereitet. Laut dem Wall Street Journal beläuft sich die angebotene Summe auf 20 Milliarden Dollar. Das Angebot von 2008 über 47 Milliarden Dollar hatte der Mitgründer Jerry Yang damals noch als zu niedrig zurückgewiesen. Er musste daraufhin wegen der heftigen Kritik seitens vieler Aktionäre seinen Posten räumen. Derzeit würden alle Optionen geprüft, auch ein neuer Konzernlenker wird gesucht.

Yahoo hat einige Entwicklungen der letzten Zeit verschlafen und wurde von der Konkurrenz Google und Facebook mittlerweile abgehängt. Das Unternehmen gilt daher als angeschlagen. Yahoo hat zwar bei einigen Produkten wie E-Mail bis zu 700 Millionen Nutzer, allerdings konnte diese hohe Zahl nicht in entsprechend hohe Werbeeinnahmen umgesetzt werden. Gewinn und Umsatz von Yahoo waren auch im dritten Quartal 2011 erneut geschrumpft. Der Umsatz ging im Jahresvergleich um 24% auf rund 1,22 Milliarden Dollar zurück. Der Gewinn fiel binnen Jahresfrist um 26% auf 293,3 Millionen Dollar.

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