Energie & Umwelt

Ministerien gründen „Schlichtungsstelle Energie“ für Verbraucher

Die Bundesministerien für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) sowie für Wirtschaft und Technologie (BMWi) haben gemeinsam die neue „Schlichtungsstelle Energie“ eröffnet. Die Schlichtungsstelle Energie soll in Streitfällen zwischen Verbrauchern und Energieversorgungsunternehmen vermitteln. Das Verfahren selbst ist dabei für die Verbraucher kostenfrei und soll auch verhältnismäßig unkompliziert ablaufen. Der Verbraucher kann sich persönlich direkt an die Schlichtungsstelle wenden. Die neue Institution wurde bei der Eröffnung durch die Minister als eine wichtige Errungenschaft für die Verbraucher und die Energiewirtschaft gewürdig.

Bundeswirtschaftsminister Rösler: „Ich freue mich, dass wir hier auf eine privatrechtliche Lösung von Unternehmen und Verbrauchern setzen können – und nicht auf Zwang und zusätzliche Bürokratie. Der gemeinsame Ansatz von Verbraucherseite und Unternehmen ist gut für eine schnelle, unbürokratische und effektive Schlichtung. Er sorgt auch für eine breite Akzeptanz der Schlichtungsstelle.“

Bundesverbraucherministerin Aigner: „Die außergerichtliche Streitschlichtung als moderierter Interessenausgleich ist ein wichtiges Instrument unserer Verbraucherpolitik. Das Modell der Schlichtung hat sich bewährt. Ich freue mich, dass die Schlichtung nun auch im Energiebereich Anwendung findet. Das ist ein wichtiges Signal für andere Wirtschaftsbereiche.“

Der Schlichtungsstelle wird von dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und dem Bundesverband neuer Energieanbieter (bne) gemeinsam getragen. Sie wird am 1. November ihre Arbeit aufnehmen.
 

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