Technologie

Mit Nano-Anstrich an Schiffsrümpfen 40% Treibstoff sparen

An Schiffsrümpfe setzen sich bereits innerhalb kürzester Zeit Meeresbewohner wie Schnecken und Muscheln fest. Dieser unerwünschte Unterwasserbewuchs wird Biofouling genannt. Durch die dadurch erhöhten Reibungsverluste (Strömungswiderstand) entstehen der kommerziellen Schifffahrt zusätzliche Spritkosten in einer bedeutenden Größenordnung. Das inzwischen erfolgreich abgeschlossene EU-Projekt AMBIO soll dem nun mittels neuartigen, nanostrukturierten Farbanstrichen Abhilfe verschaffen, die Treibstoffkosten senken und dadurch auch die Umwelt entlasten. Das EU-Projekt wurde von der Universität im britischen Birmingham koordiniert. Wären die Rümpfe aller Handelsschiffe mit Meeresbewohnern überwuchert, so würden, basierend auf Daten aus dem Jahr 2000, rund 120 Millionen Tonnen Treibstoff zusätzlich verbraucht – das sind 40% mehr als bei einer Flotte mit sauberen Rümpfen. Einen Überblick über das abgeschlossene Projekt gibt nun ein Kurzfilm auf Euronews.

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