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Mit Stil gelangt man leichter ans Ziel

Davon ist die Impulsgeberin für authentische und kompetente Kleidung, Elisabeth Motsch, überzeugt. Mit ihr sprachen wir im Rahmen unserer heute startenden dreiteiligen Interviewreihe unter anderem darüber, warum Stil für das Erklimmen der Karriereleiter unverzichtbar ist, sie in ihrem neuen Buch dem Thema Begrüßung ein ganzes Kapitel gewidmet hat, aber auch warum es respektlos ist, der Dame zuerst die Hand zu geben.

Karriere mit Stil – WebTalk mit Elisabeth Motsch nochmals als Video!

Zuvor noch ein wichtiger Hinweis in eigener Sache: Am vergangenen Donnerstag führten wir mit Frau Motsch einen AGITANO-WebTalk. In diesem konnten die Zuschauer unter anderem erfahren, wie sie mit Stil den Grundstein für ihre erfolgreiche Karriere legen. Wer es verpasst hat oder das Thema noch einmal vertiefen möchte:

=> hier der Link zur Aufzeichnung des WebTalks „Karriere mit Stil

Karriere mit Stil – Chance auf ein Gratis-Exemplar!

Für AGITANO-Leser haben wir zudem ein weiteres Highlight parat. Denn diese haben die Chance ein exklusives Gratis-Exemplar von „Karriere mit Stil – Der Ratgeber für eine erfolgreiche Zukunft: Top-Umgangsformen im Business!“ zu gewinnen.

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Teil 1 unseres AGITANO-Interviews mit Elisabeth Motsch

Frau Motsch, eben ist Ihr Buch „Karriere mit Stil“ erschienen. Warum dieses Buch gerade jetzt?

Stil, Kelidung, Business, Dresscode
Stil ist die Basis für Ihren Erfolg – sowohl Im Business als auch im privaten Umfeld. (Foto: © Hannelore Armstorfer)

Während der letzten zirka 35 Jahre haben sich viele Menschen wenig um Umgangsformen gekümmert. Die 68er Generation war federführend. Nahezu alle bis dahin geltenden Regeln wurden über Bord geworfen.

In meinen Seminaren erlebe ich viele Teilnehmer, die in für sie wichtigen Situationen unsicher reagieren, weil sie die Grundregeln des guten Benehmens und der Etikette nie gelernt haben. Wer die Umgangsformen beherrscht, agiert in allen Situationen einfach souveräner. Dazu kommt, wer sich seinen Mitmenschen gegenüber korrekt und stilsicher verhält, gelangt leichter ans Ziel. Das gilt für den privaten wie den beruflichen Bereich.

Gutes Benehmen ist eine wichtige Kompetenz, die Werte vermittelt und den eigenen Erfolg sichert. Herrschen in Unternehmen generell gute Umgangsformen, spüren Kunden dies sofort und Umsätze steigen. Betreffend Mitarbeiter bedeutet ein achtsamer und höflicher Umgang mit Kunden und Arbeitskollegen, dass die Freude an der Arbeit steigt. Mitarbeiter, die gerne arbeiten sind produktiver und glücklicher. Stil zu zeigen im Unternehmen ist also für alle Beteiligten eine Win-win-Situation.

Was alles gehört aus Ihrer Sicht genau zu einer Karriere mit Stil?

Karriere mit Stil hat viele Facetten. Sie besteht als erstes aus guten Umgangsformen, dem Anlass und Unternehmensgegenstand entsprechendem Dress Code, einem gewinnenden Auftreten und Tugenden wie Respekt, Loyalität, Pünktlichkeit und Glaubwürdigkeit. Alles Dinge, die sich lernen lassen.

Wer noch dazu aus dem Herzen agiert, dem fällt es leichter, diese Facetten auch zu leben. Diesen Menschen verzeihen wir auch so manchen Fehler, sollten doch mal welche passieren. Wer rein aus dem Verstand agiert, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, wirkt weniger glaubwürdig, weil andere das Kalkül dahinter verspüren. Heute ist es deswegen wichtiger, das Gefühl für den Augenblick zu entwickeln und nicht bloß stur nach Etikette vorzugehen. Erst dann verhalten sich Menschen mitmenschlich stimmig.

Wie wichtig ist das stilvolle Verhalten aus Ihrer Sicht für das Erklimmen der Karriereleiter beziehungsweise ist es in manchen Branchen wichtiger als in anderen?

Stilvolles Verhalten ist heute in nahezu allen Bereichen unverzichtbar für die Karriere. Die Fähigkeit, mit Menschen stilvoll umzugehen ist in jeder Branche eine wichtige Voraussetzung. Ich kenne zahlreiche Beispiele, wo so mancher berufliche Aufstieg durch mangelnde Umgangsformen verhindert wurde.

Ein Kapitel Ihres Buches ist ausschließlich dem Thema „Begrüßen“ gewidmet. Brauchen Menschen dafür wirklich eine Anleitung?

Wer meint, dass begrüßen nur heißt, dass man die Hand des anderen schüttelt, weiß nicht, dass sich dahinter so manches Fettnäpfchen verbergen kann. Stellen Sie sich vor, Sie kommen in ein Restaurant, treffen einen Kunden, der mit fünf anderen Personen an einem Tisch sitzt und Sie mit Gesten dazu auffordert, an den Tisch zu kommen. Er begrüßt Sie mit Handschlag, stellt die anderen Personen nicht vor und Sie wissen momentan nicht, wie Sie am besten reagieren sollten.

Hier beginnt die wahre Kunst des Begrüßens, um in unterschiedlichen Situationen souverän zu agieren. Die Lösung in diesem Fall ist, wenn Sie nicht vorgestellt werden, geben Sie jedem die Hand und stellen sich selber vor. Dies gilt allerdings nur, wenn die Herrschaften am Tisch nicht essen. Ist die Mahlzeit in vollem Gange, nicken Sie allgemein höflich grüßend in die Runde.

Und was sind die aus Ihrer Erfahrung zum Thema Begrüßung häufigsten Fehler ?

Wenn man auf eine bekannte Person trifft, die mit einer unbekannten Person unterwegs ist, diese zu ignorieren, nur weil sie Ihnen nicht vorgestellt wurde. Damit drücken Sie ungewollt Missachtung der fremden Person gegenüber aus. Da sind Menschen sehr empfindlich. Diese Unachtsamkeit hat schon so manches gute Geschäft gekostet. Was ich sehr oft bei Männern beobachte, dass, wenn sie auf eine Frau und einen Mann treffen,  die gemeinsam unterwegs sind und ihnen der Mann die Hand entgegen streckt, ihn demonstrativ mit den Worten zurechtzuweisen: „Aber bitte zuerst die Dame“ und ihm den Händedruck verweigern. Das finde ich respektlos dem Mann gegenüber. Jetzt könnten manche behaupten, das ist doch respektlos der Frau gegenüber. Ich kann Ihnen als Frau nur sagen, es ist immer peinlich, wenn meiner Begleitung die Hand verweigert wird.

Wie funktioniert der perfekte Handschlag?

Nicht zu fest und nicht zu locker soll der perfekte Handschlag sein. Es berühren sich die Handinnenflächen und nach zwei- bis dreimaligem Schütteln der Hände ist der Handschlag vollendet. Die Distanzzone zwischen zwei Personen ist zirka eine ganze Armlänge.  Jeweils eine halbe Armlänge pro Person.

Frau Motsch, herzlichen Dank für Ihre interessanten Ausführungen bis dahin. Am kommenden Mittwoch, den 2. Juli 2014, werden wir uns mit Ihnen unter anderem dem Thema Visitenkarten und dem „du“ im Unternehmensumfeld widmen.

Das Interview mit Frau Motsch führte Oliver Foitzik, Herausgeber von AGITANO und dem HCC-Magazin.

Stil, Kelidung, Business, Dresscode
(Foto: © Hannelore Armstorfer)

Über Elisabeth Motsch

Gerade sind Ihre Bücher „Karriere mit Stil – Top-Umgangsformen im Business“ und „Meine Gäste meine Fans“ im Trauner Verlag erschienen. Im September 2014 erscheint ihr nächstes Buch: „Stil.Punkt“ Persönlichkeit als Marke – Kleidung als Statement, gemeinsam mit dem Branding-Experten Jon Christoph Berndt aus München. Sie ist Mitautorin des Buches der GSA-Edition: „Die besten Ideen für eine starke Persönlichkeit“, herausgegeben von Jörg Löhr.

Als Impulsgeberin motiviert sie in den verschiedensten Branchen Mitarbeiter und Führungspersönlichkeiten, sich authentisch und kompetent zu kleiden und aufzutreten. Ihre vielen Kunden in Österreich, Deutschland, Schweiz und Südtirol bestätigen ihre hohe fachliche Kompetenz und ihre Fähigkeit, Menschen mit diesen sensiblen Themen zu begeistern.

Mehr Informationen über Elisabeth Motsch im AGITANO-Expertenprofil und im Internet auf: www.motsch.at.

Christoph Schroeder

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