Finanzen

Mittelstandsfonds: bankenunbahängige Finanzierung für den Mittelstand möglich

Mittelständler sind bei ihrer Kapitalbeschaffung meist an ihre Hausbanken gebunden. Der Zugang zum Kapitalmarkt oder anderen Finanzierungsformen, auch parallel zu klassischen Wegen, bleibt ihnen verwehrt. Um Inhaber- und Familiengeführtern Unternehmen eine bankenunabhängige Finanzierung zu ermöglichen, bietet der Mittelstandsfonds WS Invest der Dr. Willburger und Schluchter AG nun eine Unternehmensanleihe an.

Häufig ist der Finanzierungsbedarf von familiengeführten und mittelständischen Unternehmen von einigen hunderttausend bis kleinen Millionen Eurobeträgen zu gering, um ihn über eine Unternehmensanleihe am freien Kapitalmarkt zu finanzieren. Etwa wegen der hohen Kosten beim Auflegen eines Fonds, den Emissionskosten für das Börsenparkett oder der Volumenhürde (ab 6 Mio. Euro aufwärts) für umsatzstärkere Unternehmen, wie es beispielsweise der Bondm in Stuttgart oder der m:access in München bieten. Auch die Mitsprache ihrer Hausbank ist zu berücksichtigen.

Hierzu gibt es zwar an deutschen Börsenhandelsplätzen gehandelte Fonds. So finanziert beispielsweise der Mittelstandsfonds der Deutschen Bank, aufgelegt als Antwort des damaligen CEO Josef Ackermann auf sein Versprechen gegenüber der Bundeskanzlerin zur Förderung des Mittelstandes, Unternehmen mit nachhaltig positivem Cashflow ab 20 Millionen Euro Umsatz. Doch auch dieser habe bisher nur einen kleinen Teil seines Fondsbestandes investiert, laut Institutional Money 2-2013, und bleibe so kleineren Unternehmen unter dieser Umsatzschwelle verwehrt. Das gilt für Mittelständler jede Größe, ob familiengeführt oder im ein- bis zweistelligen Million Umsatzbereich.

Um diese Lücke bankenunabhängiger Finanzierung zu lösen, bietet der Mittelstandsfonds WS Invest der Dr. Willburger und Schluchter AG, mit Sitz im Landkreis Augsburg, (http://www.willburger-schluchter.de) eine Unternehmensanleihe an. Der Fonds speist sich aus Einlagen institutioneller Anleger. Wie bei Venture Capital-Gebern entscheidet hier die Produktivität des mittelständischen Unternehmens und die Qualität seines Investitionsvorhabens.

Das Konzept des „WS Invest: Pro Mittelstand“ ermöglicht familien- und inhabergeführten Unternehmen in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz erstmalig, sich bankenunabhängig zu finanzieren. Für Anleger bietet es wiederum eine bankenalternative Anlagemöglichkeit. (Mehr unter http://bit.ly/15hYCMd (PDF)).

Der Fonds ist keine „Heuschrecke“, sondern selbst aus dem deutschen Mittelstand gewachsen. Das Fondsmanagement stammt aus ehemaligen Mittelständlern. Der WS Invest gibt Mittelständlern ein Darlehen mit einer von ein bis niedriger zweistelliger Million Umsatzhöhe, beispielsweise basierend auf dem Ankauf von IHS oder Genussrechten. Aus diesem Fonds können auch Mittel für die Unternehmernachfolge sowie für die Unternehmensnachfolge bereitgestellt werden.

Über den WS Invest wurde in den vergangenen Wochen bereits in Medien wie Markt & Mittelstand, Going Public Magazin und anderen berichtet.

Weitere Hintergründe zum Thema auf Anfrage, beispielsweise:

  • Gründe zur Verschärfung bei der Kreditvergabe an Mittelständler wie (Eigenkapital-Quote der Banken vor Basel III), so dass die Ablehnung eines Kreditantrages – gerade bei kleineren Banken und Sparkassen gar nicht so sehr am beantragenden Unternehmen liegen muss.
  • Statement eines Unternehmers über seine bankenalternative Finanzierung mit dem WS Invest.

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Ansprechpartner für weitere Informationen:

Hans-Jürgen Sopper
Bereichsleitung KMU & Partner | MZSG Master of Management
Dr. Willburger & Schluchter Vermögensmanagement AG
Mobil: 0049 -017632294732

(Quelle: Dr. Willburger & Schluchter Vermögensmanagement AG)

Christoph Schroeder

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