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More than Money (6) – Das erprobte Geldrezept anwenden (II)

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Im letzten Beitrag haben wir uns die notwendigen Ingredienzien angesehen, die Sie benötigen, damit Ihr persönlicher „Geldkuchen“ nach dem erprobten Rezept von Andreas Enrico Brell immer schmeckt. So gerüstet können wir heute diesen speziellen „Backvorgang“ starten – und unser Experte für „das neue Gelddenken“ erklärt Ihnen alles, was Sie für die konkrete Umsetzung benötigen. Lassen Sie uns beginnen: Mit der richtigen Aufteilung Ihres Geldes!

Wie Sie Ihr Geld nach Zwecken optimal aufteilen

Teilen Sie im ersten Schritt Ihr Geld in sieben Teile auf. Jedem dieser Teile wird ein eigenes Konto zugeordnet. Diese Aufteilung nehmen Sie jedes Mal sofort vor, wenn neues Geld bei Ihnen eingeht! Ich empfehle Ihnen, diesen sieben Konten einen Namen zu geben. Denn so entwickeln Sie zu diesem Konto einen persönlichen Bezug, was den gesamten Vorgang viel emotionaler und damit erfolgreicher macht. In meinem Geldkonzept haben die Konten folgende Namen:

  • Mein Safe
  • Mein Cash
  • Mein Leben
  • Für mich
  • Für Wissen
  • Für Andere
  • Für Wünsche.

Diese Namen funktionieren auf der emotionalen Ebene so gut, weil sie klar definieren, warum es diese Konten gibt. Das „WARUM“ zu kennen, ist schließlich immer der beste Motivationsfaktor. Aber Sie können natürlich diese Konten so benennen, wie es für Sie am meisten Sinn ergibt! Sehen wir uns vier dieser Konten genauer an:

Konto “Mein Safe“

Der Safe ist zu Beginn ein Unterkonto in Form eines Girokontos oder ein Tagesgeldkonto. Jeden Monat zahlen Sie als Erstes dort zehn Prozent von Ihrem Nettoeinkommen ein. Später investieren Sie das Geld auf diesem Konto. Der Zweck dieses Kontos ist es, zusätzliche Einkünfte aufzubauen, für die Sie nicht mehr selbst aktiv zu arbeiten brauchen. Probieren Sie es aus, machen Sie einen radikalen Schnitt. Ab dem nächsten Monatsersten leben Sie von 90 Prozent statt von 100 Prozent. Das geht, wenn Sie es wirklich wollen. Stellen Sie Ihr Leben um, Schritt für Schritt, wie nach einem strikten neuen Ernährungsplan.

Konto „Für Wissen“

Was wären Sie ohne Entwicklung? Es gäbe kein Fortkommen. Zur Sicherung Ihres persönlichen Wachstums gehört deshalb ein sehr wichtiges Konto, das nur für Sie bestimmt ist: Fünf Prozent Ihres Nettoeinkommens sind für Ihre persönliche Weiterbildung bestimmt, wie zum Beispiel Bücher, Seminare oder Bildungsreisen.

Konto „Für andere“

Ebenso fünf Prozent Ihres Geldes nutzen Sie für andere Menschen. Mit diesem Geld können Sie Ihre Kinder, Ihre Angehörigen und andere Menschen in Not unterstützen. Teilen Sie Ihr Geld mit Menschen, die sich nicht selbst helfen können!

Konto „Für Wünsche“

Weitere zehn Prozent Ihres Geldes nutzen Sie für Ihre persönlichen Wünsche, die Sie nicht aus dem monatlichen Budget finanzieren können. Um konstant von Ihrer Bank oder obskuren Finanzierungsinstituten unabhängig zu bleiben, brauchen Sie dieses Konto. Ob es die Fernreise ist, eine neue Couch, die aktuelle Apple Watch oder ein supertolles Soundsystem: Dieses Konto trägt den Untertitel „Vorfreude“, denn Sie lernen damit wieder, sich auf etwas zu freuen, statt immer alles sofort zu kaufen.

Und wenn es noch Schulden gibt?

Vielleicht vermissen Sie in dieser Aufzählung Kredite, Darlehen und Ihren Dispo bei der Bank. Das ist richtig. Denn diese kommen per se nicht vor im Konzept. Wenn Sie sich auf den Weg machen, sich von Ihren bisherigen Darlehen zu lösen, so gilt folgende Regel: Zahlen Sie nicht erst alle Schulden ab und beginnen dann erst mit dem Geldkonzept. Denn sonst haben Sie zwar keine Schulden, aber auch sonst nichts.

Wie Sie Ihre Schulden richtig in den Griff bekommen, auf welche Weise die wichtigen Konten „Mein Cash“, „mein Leben“ und „Für mich“ funktionieren, und wie mein gesamtes Konzept „Für Kopf und Konto“ aufgebaut ist, erfahren Sie detailliert in meinem Buch „More than Money – Wie Sie Ihre Beziehung zu Geld verändern und glücklicher leben“.

Konsistenz ist der Schlüssel zum Erfolg

Wenn Sie dieses Geldrezept stetig anwenden, spielt es keine Rolle, wie viel Sie verdienen, weil Sie immer die gleichen Prozentsätze anwenden: Bei 5.000 Euro netto sind es 500 Euro netto, die um Beispiel auf das Konto „Wünsche“ wandern. Bei 1.500 € netto sind es 150 Euro. Sie haben dabei verschiedene Möglichkeiten um mit der Zeit Einfluss auf die Höhe zu nehmen: Eine davon ist, die Prozentsätze zu verändern und sie Ihren persönlichen Bedürfnissen anzupassen. Beachten Sie dabei, nur den jeweiligen Anteil zu verändern, die Aufteilung sollten Sie unverändert belassen!

Und jetzt Sie!

Sie kennen jetzt alle Elemente um dieses Geldkonzept als positiven Booster für Ihr gesamtes Leben einzusetzen. Ob Sie das gesamte Konzept umsetzen, oder sich nur von Teilen inspirieren lassen, ist dabei Ihre Entscheidung. Wenn Sie sich nur besser um Ihr vorhandenes Geld kümmern wollen, können Sie auch einzelne Anregungen in die Umsetzung bringen. Hauptsache, Sie beschäftigen sich endlich aktiv mit Ihrem Geld. Nehmen Sie das Thema Geld von jetzt an sehr wichtig, aber nicht aus falsch verstandener, obsessiver Liebe zum Geld, sondern weil Sie endlich für sich selbst Verantwortung übernehmen wollen!

Wie Sie es langfristig schaffen, die wichtige Balance von mehr Geld UND mehr Leben zu erreichen, das erfahren Sie im nächsten Beitrag.

 

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Andreas Enrico Brell spricht aus Erfahrung: Im Tonstudio wie auch in der Backstube und auf dem eigenen Konto kommt es auf die richtige Mischung an: Die optimale Aufteilung des Geldes funktioniert nach Erfolgsrezept! (Bild: © Andreas Enrico Brell)

Über Andreas Enrico Brell

Andreas Enrico Brell unterstützt Menschen dabei, einen entspannten Umgang mit Geld und dem Leben an sich zu entwickeln. Mit seinem ganzheitlichen Konzept MORE THAN MONEY betrachtet er das Leben aus der Sicht von Geld. Das Ergebnis ist ein individueller Weg zu mehr Geld, mehr Lebensqualität und mehr Freiheit. Seine unkonventionelle und emotionale Art, Menschen neue Wege zu zeigen, unterstreicht er durch seine eigene Comicreihe und eigens komponierte und selbst gesungene Musik.

Mehr über Andreas Enrico Brell erfahren Sie auf seinem AGITANO-Expertenprofil. Besuchen Sie auch seine Website: www.andreas-enrico-brell.com.

Beate Greisel

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