Wirtschaft

Nach wie vor geringe Mitarbeiterbeteiligung an Unternehmensgewinnen

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat eine Studie zu der Beteiligung der Mitarbeiter an den Unternehmensgewinnen durchgeführt. Demnach ist der Anteil der Unternehmen, die dieses Modell praktizieren, seit 2001 nahezu unverändert.

Als Vorteil sehen die IAB-Experten vor allem die größere Flexibilität bei den Lohnkosten, was zu einer breiteren Kapitalbasis verhelfen könnte und besonders bei Krisenzeiten Einsparungen ermöglichen würde. Als größten Hinderungsgrund nennen die Autoren, dass manche Unternehmensleitungen ihre Mitarbeiter nicht dem Risiko sinkender oder ausbleibender Gewinne aussetzen wollen. Auch sei der Verwaltungsaufwand höher.

Laut der Studie wird das Modell um so öfter angewandt, je größer das Unternehmen ist: Bei den Betriebe mit weniger als 50 Beschäftigten sind es nur 8%, bei Großbetrieben mit 500 und mehr Beschäftigten liegt der Anteil bei rund einem Drittel. Nach Branchen gelistet wird die Gewinnbeteiligung am häufigsten in Betrieben der Informations- und Kommunikationsbranche wie der Telekommunikations-, Fernseh- und Filmindustrie genutzt (ein Drittel), gefolgt von der Finanz- und Versicherungsbranche (ein Viertel der Betriebe).
 

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