Management

Nachfolgeregelung im Unternehmen: Je früher, desto besser!

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Ein Führungswechsel bezeichnet meist einen Meilenstein – nicht nur in der Politik, sondern oft noch mehr bei der Nachfolgeregelung für Unternehmen. Wenn eine Person ihre Führungsposition schließlich abgibt, ist das jedoch häufig nicht nur Herausforderung, sondern eine Chance. Bei diesem Thema sollten also gerade Unternehmer keine falsche Scheu zeigen. Wir nehmen sie Ihnen und zeigen auf, was eine erfolgreiche Unternehmensübergabe ausmacht, was Sie bei der Kandidatenauswahl beachten sollten und warum dieses Thema für alle brisant ist.

Was eine professionelle Nachfolgeregelung im Unternehmen ausmacht

Entscheidungen von großer Tragweite wollen gut durchdacht und strategisch getroffen werden. Dementsprechend ist es wie immer die Sorgfalt, die dahintersteckt, die über einen reibungslosen Ablauf entscheidet. Für eine professionelle Nachfolgeregelung für Unternehmen ist die richtige Herangehensweise zunächst unabhängig von der Größe des Unternehmens und auch von der Anzahl der potenziellen Kandidaten zur Nachfolge. Grundsätzlich gilt: Es sind alle Optionen genau zu prüfen, und zwar anhand einer objektiven Systematik. Daher ist es nicht ungewöhnlich, wenn eine unparteiische Beratung zur Nachfolgeregelung den einzigen zielgerichteten Weg durch das Dickicht der Alternativen weist.

Die Optionen – und wie Sie eine Wahl treffen

Viel zu oft wird über den Kopf anderer hinweg entschieden, an wen ein Unternehmen übergeben werden soll. Das geht zwar erheblich schneller als ein sorgfältiges Auswahlverfahren, führt jedoch zu zahlreichen Fehlbesetzungen. Die Gründe für eine derart stark gestiegene Zahl der Abgänge finden sich beispielsweise darin, dass

  • ein favorisierter Kandidat durchgedrückt wird, und zwar ungeachtet seiner Eignung.
  • den anderen Entscheidern die notwendigen HR-Kompetenzen fehlen.
  • Headhunter unsauber arbeiten und keine Überprüfung vornehmen.
  • die Entscheidung bereits feststeht, während eine offizielle Suche als Vorwand dient.

Selbstverständlich können diese und andere Szenarien immer wieder vorkommen. Das recht große Risiko einer Fehlbesetzung kann jedoch mithilfe einer strukturierten Vorgehensweise gezielt umgangen werden.

Dem frischen Wind die Türen öffnen – und zwar rechtzeitig

Besonders häufig versäumt wird die rechtzeitige Nachfolgeregelung für Unternehmen im Mittelstand. Viel zu oft wird da nicht nur der erforderliche Zeitaufwand zur Vorbereitung der Unternehmensübergabe unterschätzt. Denn je stärker sich die Unternehmensspitze an ihrem Chefsessel festhält, desto innovationsmüder werden alle anderen. Selbstverständlich ist in bekannten Fällen häufig die Führungsposition eng mit der jeweiligen Persönlichkeit verwoben. Nicht selten ist es aber auch das fehlende Vertrauen in das, was eine feststehende Nachfolgeregelung im Unternehmen mit sich bringt – was auch wichtige Chancen für den Unternehmenserfolg zunichte macht.

Warum eine feste Nachfolgeregelung für Unternehmen ein Muss ist

Ob der Zeitpunkt Ihre Firma vorbereitet trifft oder nicht: Früher oder später steht die Unternehmensübergabe auf der Agenda. So sollten auch Gründer und ihre Erben sich möglichst frühzeitig mit dem Thema auseinander setzen – und sich um eine umfassende Regelung kümmern. Denn je weniger festgelegt ist, desto schwieriger ist das Unterfangen, die Firma zu halten; und damit auch die Arbeitsplätze, die daran hängen. Mit Weitblick betrachtet ist die sorgfältige Nachfolgeregelung im Unternehmen elementarer Bestandteil der Führungsverantwortung.

Beate Greisel

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