Gesundheit

Nass oder trocken rasieren?

Jeden Morgen unterziehen sich die meisten Männer dem gleichen Ritual. Doch viele wissen gar nicht genau, wie sie sich am gründlichsten und schonendsten rasieren können. Deswegen gibt es hier alle Tipps rund um das leidliche Thema der Rasur.

Auf die Haut kommt es an

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© Stockbyte/Thinkstock

Um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, rasieren sich die meisten Männer täglich nass. Damit man aber wirklich frisch und gepflegt in den Tag startet, wird hierzu das richtige Werkzeug benötigt – zum Beispiel Nassrasierer der Heldenlounge und ein hochwertiges Rasiergel, das die Gleitfähigkeit der Klinge erhöht. So wird die Rasur zusätzlich erleichtert. Doch auch dabei kann die Haut strapaziert werden. Oft kommt es zu kleinen Schnittverletzungen, die mit antiseptischen Mitteln behandelt werden sollten. Eingewachsene Barthaare können außerdem zu Haarwurzelentzündungen führen, die der Hautarzt untersuchen sollte. Wer zudem an Hautproblemen wie Akne leidet, sollte sich lieber trocken rasieren. Diese Möglichkeit ist nicht ganz so gründlich, jedoch schonender. So vermeidet man brennende, gerötete und entzündete Haut nach der Rasur. Sollte es doch dazu kommen, wird empfohlen, das Rasieren für ein paar Tage zu unterlassen. Klingen die Irritationen nicht ab, ist die Haut wahrscheinlich mit Bakterien infiziert. Ein Dermatologe kann in diesem Fall mit einer Antibiotikum-Salbe weiterhelfen.

Die Rasur optimieren

Wer seine Rasuren angenehmen gestalten möchte, sollte folgende Tipps beachten. Jeder Mann sollte beim Rasieren warmes Wasser benutzen, denn dieses erweitert die Poren, macht das Barthaar elastisch und somit für die Rasierklinge einfacher zu entfernen. Am besten ist es sogar, sich direkt nach dem Duschen zu rasieren, wenn die Haare besonders weich sind. Damit in die empfindliche Haut keine Verschmutzungen und Keime eindringen, ist es wichtig, vorher eine gründliche Hautreinigung durchzuführen. So umgeht man unangenehme Entzündungen. Hierzu gibt es extra Waschgels und Lotionen mit desinfizierenden Wirkstoffen. Am besten werden diese mit einem Pinsel aufgetragen, da dadurch das Barthaar aufgeweicht wird und eine schützende Barriereschicht entsteht, die Schnittverletzungen verringert. Die Rasur an sich sollte langsam und in kurzen Zügen in Wuchsrichtung der Haare erfolgen. Die Klinge sollte zudem nicht fest aufgedrückt werden. Abschließend muss das Gesicht kalt abgespült werden, damit sich die Poren wieder schließen. Die gereizte Haut sollte anschließend beruhigt werden – dafür eignet sich eine feuchtigkeitsspendende Creme am besten.

Oliver Foitzik

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