Technologie

Neuartige Nanodraht-Textilien als mobiler Stromspeicher für Kleidung

Ein Team aus südkoreanischen und amerikanischen Wissenschaftlern hat eine Textilfaser entwickelt, die Strom speichern kann. Das Grundgerüst besteht aus Zinkoxid-Nanodrähte, die zusammen nur fünf Millimeter große elektrochemische Kondensatoren bilden. Diese werden dann auf Fasern der Kunststoffe Polymethylmethacrylat (PMMA = Plexiglas/Acrylglas) und Kevlar (z.B. kugelsichere Westen) aufgewachsen. Die Kondensatoren lassen sich dabei sehr schnell laden und wieder entladen, verfügen dabei über sehr hohe Kapazitäten und eine hohe Lebensdauer. Daher eignet sich die Faser hervorragend als Stromspeicher in Textilien und eröffnet dadurch ein riesiges Potential im mobilen Einsatzbereich.

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