Technologie

Neue Förderung für High-Tech Start-ups

Die Gründung von Technologie- und an Innovation orientierten Unternehmen fordert oft beachtliche Investitionen im Voraus und eine große Risikobereitschaft. Um diesen Unternehmen unter die Arme zu greifen, hat die Bundesregierung unter Leitung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) den High Tech Gründerfond II gestern offiziell eröffnet, mit der Absicht die Erfolgsgeschichte des ersten Gründerfonds weiterzuführen. Angehende Gründer werden in der Lage sein, eine Erstfinanzierung von bis zu 500.000 Euro als Risikokapital anzufordern. Des Weiteren bietet der Fond auch Betreuung und Beratung durch Experten an, die bei der Planung und Gründung der jungen Unternehmen tatkräftige Unterstützung liefern können. Der Fond beläuft sich auf 288,5 Millionen Euro und orientiert sich in seiner Struktur an seinem Vorgänger, dem High Tech Gründerfond I. Der Bund stellt mit 220 Millionen Euro den Löwenanteil der Fördermaßnahme, jedoch beteiligen sich dieses Mal doppelt so viele private Firmen als beim Gründerfond I, wie beispielsweise Bosch, B. Braun, Carl Zeis oder Tengelmann.

Seit der Gründung des ersten Fonds 2005 stellten 250 Firmen einen Antrag auf Förderung. Über 2.300 Arbeitsplätze sind aus den geförderten Gründungen entstanden. Damit wird ein Teil des Mittelstands unterstützt der von verhältnismäßig niedrigen Umsatzwachstum und Gewinnmargen im Vergleich zu seinen Investitionen gezeichnet ist. Die Angestelltenzahl und Umsatz von High Tech Unternehmen wächst unterproportional gegenüber der Low-Tech Industrie. Gerade die Gewinnmargen sind wegen den hohen Kosten besonders niedrig. Durchschnittlich erzielen Low-Tech Unternehmen Margen von 9,2%, High-Tech Unternehmen nur 6,8%.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.