Regionales

Neue Studie zur Wirkung von Wertschöpfungseffekten durch erneuerbare Energien veröffentlicht

Die vom Institut für ökologische Wirtschaftsförderung (iöw) im Auftrag des Umweltministeriums erarbeitete Studie untersucht anhand von drei beispielhaft modellierten Kommunen die regionalökonomischen Vorteile, die durch ein stärkeres unternehmerisches Handeln im Bereich des Ausbaus der erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg erzielt werden können. Dabei werden für insgesamt 20 Erneuerbare-Energien-Technologien zur Strom- und Wärmeerzeugung (zum Beispiel Windkraft, Photovoltaik, Wasserkraft, Geothermie oder unterschiedliche Arten der Holzbrennstoff-Bereitstellung) die vollständigen Schritte entlang ihres Lebenszyklus sowie die jeweilige komplette Wertschöpfung ermittelt. Hierunter fallen beispielsweise Investitionen in die Produktion von Anlagen und Anlagenkomponenten oder in deren Planung und Installation, die finanziellen Aufwendungen für Wartung und Instandhaltung oder die erzielbaren zu versteuernden Gewinne der jeweiligen Betreibergesellschaft. Hierbei wird zum Beispiel berücksichtigt, dass Betriebsaufwendungen für Wartungsarbeiten zwar den möglichen Gewinn eines Windparkbetreibers verringern, dafür jedoch Umsätze bei denjenigen Unternehmen erwirtschaften, die diese Dienstleistung anbieten.

Die Studie ist hier zum Download verfügbar.

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