Technologie

Neues optisches Analyseverfahren steigert Effizienz von Biogasanlagen um 10%

In Biogasanlagen bilden sich beim Vergären der Biomasse Methan und Säuren. Letztere können, wenn die Konzentration zu groß wird, den Prozess zum erliegen bringen: der Prozess kippt und die Anlage muss aufwendig gereinigt und neu angefahren werden. Bislang wird die Konzentration dieser Säuren noch mittels Stichproben im Labor untersucht. Die Biogasbetreiber halten daher einen entsprechenden Sicherheitsabstand zu dem Grenzwert ein. Ein neues Messverfahren von Siemens erlaubt nun eine Analyse in Echtzeit, womit die Anlagen künftig voll ausgefahren werden können. Die Effizienzsteigerung liegt im Bereich von bis zu 10%. Die neue optische Analysetechnik basiert auf Infrarotstrahlen, mittels denen der Säuregehalt durch ein Glasfenster direkt am Fermeter bestimmt werden kann. In Deutschland produzieren zur Zeit mehr als 5.000 Biogasanlagen rund 4% des Stroms.

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