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Neutrinos: Teil von Einsteins Relativitätstheorie möglicherweise widerlegt

Einstein, der Vater der modernen Physik, hatte mit seiner Relativitätstheorie die wissenschaftliche Landschaft grundlegend verändert. Ein Bestandteil der Theorie ist, dass keine Materie schneller sein kann als das Licht, da hierfür eine unendliche Menge an Energie nötig wäre. Diese Aussage wurde auch durch wissenschaftliche Erkenntnisse Unterstützt, bis jetzt. Forscher der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) haben ultraleichte Teilchen entdeckt bei denen Test ergeben haben, dass diese sich schneller als das Licht fortbewegen können, und zwar genau um 60 Nanosekunden. Die winzigen Teilchen, genannt Neutrinos, sind der Wissenschaft erst seit kurzer Zeit bekannt. Sie sind elektrisch neutrale Partikel die nur schwer in Experimenten nachzuweisen waren.

Die Wissenschaftler hatten im Vorfeld sechs Monate lang Tests durchgeführt, um potentiell fehlerhafte Test- oder Messergebnisse auszuschließen. Jetzt sollen die Ergebnisse von der wissenschaftlichen Gemeinschaft kritisch unter die Lupe genommen werden. Es steht noch offen, ob Labore in Amerika und anderen Industrienationen zu den gleichen Ergebnissen kommen wie die Forscher der CERN. Wenn es sich wirklich bestätigen sollte, dass Neutrinos sich schneller bewegen können als das Licht, würde das einen Teil der Relativitätstheorie widerlegen, was sie jedoch nicht entwerten würde. So konnte ein Satellit Einsteins Aussage anhand der Erde beweisen, dass ein massereicher Gravitationskörper, wie beispielsweise unser Plantet, die Raumzeit um sich herum krümmt, wodurch Gravitation entsteht.

 

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